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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 14,1-12

Evangelium — Mt 14,1-12

Eine unvorstellbare Gabe einer Tochter an ihre Mutter: Ein von einem menschlichen Körper abgeschlagener Kopf. Wozu sind wir Menschen imstande? Diese Frage hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Grausamkeiten scheinen zur Tagesordnung zu gehören und die abscheulichen Verbrechen des Homo Sapiens übertreffen bei weitem die schrecklichen Geschehnisse im Tierreich, wobei diese lediglich aus dem Instinkt des Überlebens heraus geschehen und nicht aus der Lust am Foltern und Töten. Was ist die Antwort auf die oben gestellte Frage? Weil es darauf keine Antwort geben kann, außer jener, dass das Böse diese Welt regiert, sind wir als Christen gefordert, den dem Bösen entgegengesetzten Weg aufzuzeigen, zu beschreiten und zu leben, um damit das Böse zu schwächen und letztendlich mit der Liebe Gottes zu besiegen. Johannes hat seine Verkündigung mit dem Leben bezahlt. Dabei sagte er lediglich die Wahrheit. Auch heute noch kann es gefährlich werden, die Wahrheit kundzutun. Warum ist das so? Viele Menschen wollen und können die Wahrheit über sich selbst nicht ertragen. Ihre Seele ist weit entfernt vom Licht, sie lieben die Dunkelheit, ihre Dunkelheit, in der sie gefangen sind. Das Dunkle und somit das Böse auf dieser Welt wird es immer geben, aber auch das Gute, das zuletzt noch immer gesiegt hat.