undefined. undefined NaN · Sonntag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 12,13-21
Jesus wird gebeten, in einem Erbstreit zwischen zwei Brüdern zu vermitteln. Jesus lehnt dies ab und warnt stattdessen vor jeder Art von Habgier, denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt. Er verdeutlicht dies auch mit einem Gleichnis von einem reichen Mann, der eine seiner besten Ernten einbringt, doch dem seine Scheunen dafür zu klein sind. Er lässt sie daher abreißen und noch größer errichten. Aber eines hat er nicht bedacht: Er wird „noch in dieser Nacht“ eines plötzlichen Todes sterben. Was hat er dann von seinem Reichtum? Wir alle sind an das Vergängliche gebunden. Darum müssen wir jetzt schon für unsere Zukunft lernen, alles, was vergänglich ist, loszulassen. Wir müssen lernen, zwischen dem Wesentlichen und dem Unwesentlichen im Leben zu unterscheiden. Es gibt den ewigen Besitz und den zeitlichen Besitz. Der zeitliche Besitz wird vergehen, denn in die andere Welt können wir ihn nicht mitnehmen. Der ewige Besitz bleibt uns dafür erhalten, er ist unser Startkapital nach unserer Neugeburt. Wie viel Startkapital hast du dir in deinem Leben schon erwirtschaftet? Sicherlich kannst du es noch vermehren.