26. Juli 2025 · Samstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium – Mt 13,24-30
Jesus spricht in mehreren Gleichnissen vom Himmelreich. Aber was wollte er mit diesen Gleichnissen bei seinen Zuhörern bewirken? Er stellte mit seinen Gleichnissen die menschlichen Vorstellungen über Gottes Herrschaft auf den Kopf und lehrte, dass in ihm, dem Demütigen, Sanftmütigen und Barmherzigen, Gottes Wort auf diese Welt kam, in einem von Grund auf gegensätzlichem Erscheinungsbild zu den Machthabern dieser Welt. Jesus hat sich bemüht, den Boden für dieses Wort aufzubereiten, er hat gesät und für eine gute Ernte sogar sein Leben gegeben. Doch auf dieser Welt gedeiht neben dem, was der Herr in unsere Herzen gelegt hat, auch das Unkraut, welches der guten Frucht oft ihre Lebensgrundlage entzieht. Woher kommt dieses Unkraut und warum kann es in unseren Herzen so rasch wachsen? Auf dieser Welt werden wir immer gegen Unkraut kämpfen müssen. Das soll nicht heißen, dass diese Welt von Grund auf schlecht ist, doch kämpft das Schlechte darum, zu überleben. Es möchte die Herrschaft auf dieser Welt übernehmen, was oft gelingt, aber letzten Endes der Herr zu verhindern versteht. Der Kampf gegen das Unkraut betrifft uns alle. Wir müssen uns darum bemühen, es schon in seinem Anfangsstadium in uns zu bekämpfen, noch bevor es Oberhand gewinnt. Das beste Mittel dafür ist das regelmäßige Gebet. Mit ihm zeigen wir unsere Zugehörigkeit zum Herrn und vertreiben die Macht des Bösen.