undefined. undefined NaN · Heiligstes Herz Jesu

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 15,3-7

Evangelium — Lk 15,3-7

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf haben wir alle schon einmal gehört. In dieser Erzählung ist das verlorene Schaf dem Hirten ganz wichtig. Aber warum ist dem Hirten das eine Schaf so wichtig? Er weiß, getrennt von der Herde wird es nicht überleben. Wilde Tiere werden es reißen. Es steckt in einer ziemlich dramatischen Klemme, aus der es sich nicht selbst befreien kann. Daher leidet der Hirte mit. Er macht sich auf die Suche. Jetzt wissen wir natürlich, dass mit dem verlorenen Schaf wir als Sünder und dass mit dem Hirten Jesus gemeint ist. Jesus darum, weil Gott selbst das Verlorene sucht. Er sucht es bedingungslos und findet es. Daran erkennen wir, dass Gott allen Menschen, auch den Verirrten im Leben, einen unbedingten Wert zuspricht. Das ist die wahre Frohbotschaft. Sie sagt: Gott sucht dich und findet dich, verlass dich drauf! Auch wenn du momentan scheinbar weit weg von ihm bist. Hab Vertrauen, er wird die entscheidende Wende in deinem Leben herbeiführen, die Wende, die dich erkennend macht und die dir das ewige Leben schenken wird. Wenn dich Gott gefunden hat, dann danke ihm, dass er dich nicht aufgegeben hat. Freue dich darüber, dass du auf deinen Abwegen gefunden wurdest. Freue dich darüber, dass du wieder zurück auf den richtigen Weg gebracht wurdest und dass dir die Augen geöffnet wurden. Diese Freude wird dann auch im Himmel sein. In der Bibel lesen wir: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der zurückgefunden hat.