undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 7,21-29
Jesus zeigt im heutigen Evangelium anhand des Bildes eines Hausbaues, was es bedeutet, sein Lebenshaus auf Gott zu bauen. Warum ist es so bedeutungsvoll, sein Haus auf Gott zu bauen? Das Gleichnis gibt uns die Antwort auf diese Frage: Gott ist vergleichbar mit einem starken Fundament, massiv wie Fels. Gründet man ein Haus auf Felsen, hält es den stärksten Unwettern stand. Der Törichte baut hingegen sein Haus auf Treibsand. Es hält nicht lange stand. Kommt ein starkes Unwetter, wird es weggespült. Gott ist unser Fels. Wer sich ihm anvertraut wird immer sicher sein. Ein weiser Mensch baut auf Gott, er vertraut Gott, er hört auf ihn und lässt sich nicht von anderen verlockenden Verführungen von seinem Weg, von seinem Tun, abbringen. Er weiß, dass Gott das zuverlässigste Fundament, die zuverlässigste Konstruktion des Lebens ist, eine starke Konstruktion, ausgerichtet auf die Ewigkeit. Neben dem felsigen Baugrund gibt es aber auch noch einen anderen Grund. Dieser ist verlockend preisgünstig, verspricht alles, hält aber nichts. Es ist ein Baugrund aus Treibsand und hat nichts mit Gott zu tun. Er steht für eine von Gott wegführende Richtung. Dieser Baugrund aus Treibsand mag vielleicht billig zu erwerben sein, er mag vielleicht als schöner, leicht zu bewältigender Lebensweg erscheinen. Es ist aber ein Weg, der bald in den Abgrund führt. Daher lohnt es sich, darüber nachzudenken, was in unserem Leben das Fundament unserer Hoffnungen und Sicherheiten sein soll.