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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 6,24-34
Der Abschnitt aus dem Evangelium ist ein Aufruf, sich Gott in allen Lebenslagen anzuvertrauen. Er sorgt dafür, dass alle Tiere Nahrung haben, er kümmert sich um die Lilien und das Gras auf dem Feld. Er wacht täglich fürsorglich über unser Leben. Unser Leben verläuft aber oft unter vielen Bedrängnissen, die unsere Ruhe stören und unser Leben oft aus dem Gleichgewicht bringen. Doch unsere Angst, die wir oft haben, ist meist unnütz, da sie den Lauf der Ereignisse nicht zu ändern vermag. Darum sagt Jesus immer wieder in den Evangelien: „Seid ohne Furcht!“ Er mahnt uns eindringlich, uns nicht um morgen zu sorgen. Er ruft uns in Erinnerung, dass über allem unser liebender Vater ist, der seine Kinder nicht vergisst. Vertrauen wir uns daher Gott an! Aber, sich ihm anzuvertrauen löst nicht unsere Probleme auf magische Weise. Aber es ermöglicht uns, unsere Probleme im rechten Geist anzugehen: Mutig! Wir müssen uns daher immer wieder sagen: „Ich bin mutig da ich mich meinem Vater anvertraue, meinem Vater, der sich um alles kümmert und der mich liebt“! Wir entfernen uns immer wieder von diesem Vertrauen in Gott, wenn wir uns auf die zwanghafte Suche nach irdischen Gütern und Reichtümern begeben. Jesus sagt dazu, dass diese verkrampfte Suche ein Grund für das Unglücklich-sein ist. Denn da sind immer die Versuchungen nach noch immer mehr. Während die Entscheidung für die Götzen meist zu konkreten, jedoch flüchtigen Ergebnissen führt, so zeigt die Entscheidung für Gott nicht immer unmittelbar Früchte. Es ist aber eine Entscheidung, die man in der Hoffnung trifft und die Gott ihre volle Verwirklichung überlässt. So wandelt sich unser Hoffen in das Wissen, dass Gott treu ist, ein treuer Vater, ein treuer Freund und ein treuer Verbündeter.