undefined. undefined NaN · Sonntag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 9,18-24
Auch heute gibt es Menschen, die fragen: Ist Jesus tatsächlich der Sohn Gottes, ist er der Christus? Es ist erstaunlich, dass viele Menschen die Heilige Schrift infrage stellen und sich von ihr inhaltlich distanzieren. Das können sie nur, weil sie sich in ihrem Leben bisher wenig oder überhaupt nicht mit dem Wort Gottes auseinandergesetzt haben. Laden wir doch alle diese Menschen ein, Jesu Taten zu betrachten, beginnend bei der Hochzeit in Kana, endend bei seiner Himmelfahrt. Welcher Mensch hat je Ähnliches vollbracht oder ähnlich gesprochen? Und wie lässt es sich erklären, dass Saulus zum Paulus wurde und sein ganzes Leben, bis hin zu seinem Tod, in den Dienst der Nachfolge Jesu gestellt hat. Ohne diesen Paulus würde es das Christentum wahrscheinlich nicht geben. Nachfolge hängt damit zusammen, Jesus zu verstehen. Der erste Schritt dazu ist, den Herrn kennenzulernen. Der zweite Schritt ist dann der bedeutendere: Sich zu Jesus zu bekennen und ihn zu bezeugen: „Du bist für uns gekommen und für mich gestorben. Du bist auferstanden und gibst mir das ewige Leben. Dabei bist du den Weg der Demut gegangen“. Für uns gilt, dass wir diesen Weg der Demut akzeptieren und nachleben müssen. Doch dieser Weg ist kein leichter. Ohne dabei sich selbst zu verleugnen, ohne den Egoismus zu begraben, ohne nach den Geboten Gottes und den Werten der Seligpreisungen zu leben, kann man auf diesem Weg kaum vorankommen. Der Weg Jesu ist im Gegensatz zum Weg der Welt mühsam, aber er führt zum ersehnten Ziel: dem Heil in der Ewigkeit.