undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 6,19-23
Jesus fordert in seiner Predigt am Berg zu einer ungeteilten Hingabe an Gott und sein kommendes Reich auf. Was einer solcher Hingabe meist im Weg steht, ist die Sucht, das Leben durch Besitz und Reichtum zu sichern, sowie der Wahn, dass das wahre Leben sich erst durch Wohlstand erschließe. Wir können im Leben selbst entscheiden, woran unser Herz hängt. Das können Geld und materielle Dinge sein, oder auch Gott und geistliche Gaben. Meist fühlst du dich innig mit denjenigen Sachen oder Menschen verbunden, welchen du dein Herz geschenkt hast. Für dich bedeuten diese Verbindungen Freude und sie schenken dir Sinn im Leben. Doch lerne zu unterscheiden, was tatsächlich Sinn macht. Gehört deine Liebe Weltlichem, Kurzlebigem, Materiellem, dann schaffst du dir lediglich Beziehungen, aus welchen du dereinst keinen Nutzen ziehen wirst. Noch dazu kann es sein, dass du bei Verlust deiner vermeintlichen „Schätze“ auch deine menschlichen Beziehungen und deine Freude am Leben verlierst. Gehört dein Herz jedoch dem höchsten Gut, strebst du unaufhörlich danach, ihm näherzukommen und es zu verbreiten, wirst du nie allein sein und der Sinn des Lebens wird sich dir öffnen wie eine Blüte in der Frühlingssonne. Wärme wird dein Herz umfangen, Liebe wird aus dir strömen und Liebe wird zu dir zurückkommen im Hier und Jetzt, sowie in der Ewigkeit.