undefined. undefined NaN · Dreifaltigkeitssonntag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 16,12-15

Evangelium — Joh 16,12-15

Im Evangelium des heutigen Tages wird beschrieben, wie der Heilige Geist uns beisteht und leitet. Erstaunlich dabei ist zu lesen, dass er bei seiner unterstützenden Tätigkeit nicht aus dem Eigenen redet, sondern weitergibt, was er hört: „Denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkündigen“ (Joh 16,14). Demnach setzt der Pfingstgeist Jesu Botschaft fort, vermittelt sie im Ganzen, kommentiert sie im Sinne Jesu und rundet sie ab, ohne etwas Neues hinzuzufügen. Er verherrlicht auf diese Weise, von Gott gesandt, den Herrn und wird jedem von uns bei der Taufe gegeben (Joh 3,5). Lassen wir uns vom Geist Gottes führen und „wandeln“ wir in ihm (Gal 5,16.25)! Was bedeutet dieses „Wandeln im Geist“? Es bedeutet, Jesus zu folgen und den entgegengesetzten Weg zu vermeiden. Der Geist ist dabei der Führer am Weg Christi. Er unterstützt uns, nicht gleich bei den ersten Schwierigkeiten haltzumachen und weiter auf den Herrn zu vertrauen. Er schenkt uns Kraft für die positive Sichtweise, dass Gott immer stärker ist als unsere inneren Widerstände und größer ist als unsere Sünden. Dieses „Wandeln im Geist“ dient aber nicht nur uns selbst, sondern hilft auch, Gemeinschaft aufzubauen, denn der Geist schenkt uns auch Sanftmut, Geduld, Ausdauer, Demut und Liebe und lehrt uns, die Lasten der anderen zu tragen. Wandeln wir daher mit Freude und Geduld im Geist und lassen wir uns stets von ihm führen.