undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 17,20-26
In Johannes 17 lesen wir das Gebet Jesu vor seiner Verhaftung. Es war u.a. ein Gebet für die Einheit der Menschen. Warum ist diese Einheit so sehr von Bedeutung? Weil nur, wenn wir Christen einig und nicht untereinander zerstritten sind, die Welt an Jesus Christus, an das Christentum glauben kann. Aber wie können wir uns der Einigkeit annähern von der wir auf der Erde so weit entfernt sind? Wir können mit unserer Lebenseinstellung und Lebensführung Einigkeit zeigen. Zu Hause, in der Gemeinschaft und im Alltagsleben. Aber nicht nur wenn es uns gut geht. Auch in schlechten Zeiten können wir in der Bereitschaft für den anderen da zu sein, Einssein vorleben. Auch wenn wir vielleicht eigene Sorgen haben. Aber wir können diese immer Jesus anvertrauen. Überlassen sie wir zuerst einmal ihm und kümmern uns primär um unseren Nächsten. Jesus wird es uns danken. Aber leider ist Einigkeit der ewige Wunschtraum der Menschheitsgeschichte. Wir Menschen werden es wahrscheinlich nie schaffen ganz eins zu werden. Das ist so wie bei der Sündenlosigkeit. Wir werden nie frei von Sünde sein, wir können uns der Sündenlosigkeit aber annähern. Wir dürfen deshalb aber nicht aufgeben, denn wir tragen in uns die Überzeugung, dass der Tod nicht das letzte ist und dass Jesus uns schon gerettet und erlöst hat. Darum werden wir, wenn wir an Jesus glauben und das tun was er uns vorgelebt hat, auferstehen zu einem neuen Leben, wo wir eins sein werden mit Gott. Eins, ohne Leid, ohne Streit, ohne Eifersucht, ohne Gier, ohne Schmerzen, ohne Verletzungen. Das alte wird überwunden und etwas Neues wird geboren.