undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 21,1.15-19
Im Epilog des Johannesevangeliums prophezeit Jesus dem Petrus, welchen Tod er einmal erleiden wird. Aber diese nicht so erbaulichen Worte Jesu an Petrus können auch als Hinweis auf unsere eigene Hilfsbedürftigkeit im Alter gelesen werden. Wir sind dann angewiesen auf andere, die uns dabei helfen, den Alltag zu bewältigen. Die tragende Basis dafür wird das Vertrauen sein. Gemeint ist hier das Vertrauen, welches der Helfende gewinnen und mit warmherziger Menschlichkeit umsetzen muss und auch das Vertrauen, das der Hilfsbedürftige braucht, um diese Hilfe anzunehmen. Stellen wir uns dazu einmal die folgenden Fragen: Bin ich immer vertrauenswürdig? Strahle ich Vertrauen aus? Vertraue ich anderen Menschen oder bin „Ich“ mein einziger Maßstab? Und: Wie stark ist mein Vertrauen in Jesus? Lassen wir uns das Vertrauen in den Herrn nicht nehmen, denn „Der Herr ist unsere Zuflucht“ (Ps 46). Der Herr ist die Zuflucht für alle Gläubigen, die sich in ihrer Bedrängnis an ihn wenden, ihn rufen und um Hilfe bitten. Wenden wir uns in unseren Notsituationen vertrauensvoll an ihn, werden wir gerettet. Jesus hat auf seiner Verkündigungstätigkeit in Galiläa dies oft bewiesen.