undefined. undefined NaN · Christi Himmelfahrt
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 24,46-53
Nachdem Jesus den Jüngern in Jerusalem erschienen war, führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien, einem Ort nahe Jerusalem. Dort erhob er seine Hände, segnete sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Lukas sagt tatsächlich, dass die Jünger voll Freude waren. Schwer vorstellbar. Freude, wenn der Chef geht, gibt es vielleicht in der Arbeitswelt. Aber wenn Jesus endgültig von uns geht, da würde ich mir eher das Gegenteil erwarten. Wir würden doch eher erwarten, dass die Jünger ratlos und traurig zurückblieben. Denn wer sollte das alles weiterführen, was Jesus begonnen hatte? Jedenfalls folgt daraus, dass die Jünger, trotz Himmelfahrt, sich nicht von Jesus verlassen fühlten. Sie waren sich seiner weiteren Gegenwart gewiss. Einer neuen Gegenwart. Einer Gegenwart aus Macht heraus, der Allmacht des Vaters, im Heiligen Geist. So bedeutet Jesu irdisches Weggehen gleichzeitig ein Kommen im Heiligen Geist. Jesus ist präsent im Geist Gottes. Er ist daher stets an unserer Seite, um uns Hoffnung zu schenken. Er wird immer bei uns sein, immer mit uns gehen, auch in den schmerzlichsten Augenblicken der Niederlage. In solchen Situationen wende dich an ihn, bitte ihn um seine Hilfe und du wirst spüren, wie er dich auf seinen Schultern über alle üblen Situationen hinwegtragen wird.