undefined. undefined NaN · Mittwoch

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 16,12-15

Evangelium — Joh 16,12-15

Jesus verheißt im heutigen Evangelium die Ankunft des Geistes der Wahrheit, den er auch den „Paraklet“ nennt. Übersetzt bedeutet dieses Wort: „Der, der in unsere Einsamkeit hereintritt und sie teilt“, oder auch: „Der in der Einsamkeit mit uns ist, sodass sie aufhört, Einsamkeit zu sein“. Das ist der wahre Trost, der Trost, der in der Wahrheit gründet. Doch „Paraklet“ kann auch „Anwalt“ bedeuten. Menschen, die Gott verleugnen, klagen diesen und seine Schöpfung an. In dieser Situation ist es der Heilige Geist, der Geist Gottes, der diese Schöpfung verteidigt. Oft hat sich der menschliche Geist, entsprungen dem Geist Gottes, durch den Einfluss der Weltlichkeit bereits von seinem Ursprung entfernt, ist abgedriftet in die Unwahrheit und kann aus eigener Kraft nur schwer aus dieser wieder zurückfinden zur Essenz des Seins, der Liebe, der Wahrheit, zu Gott. Darum sendet uns Gott, nach dem irdischen Dasein seines Orientierung schenkenden Wortes, den Heiligen Geist, damit wir wieder auf den rechten Weg zurückfinden und das Licht als unser Ziel erkennen. Jeder von uns muss sich diesem Geist öffnen und ihn in sein Herz einlassen. Nur so kann er die Gnade schenken, die Wahrheit zu erkennen und auf dem Weg der Nachfolge nicht vom Ziel abzukommen. Betest du jeden Tag zum Heiligen Geist, bittest du ihn um Erleuchtung und Kraft für deinen Weg und Alltag?