undefined. undefined NaN · Dienstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 16,5-11
In seiner dritten Abschiedsrede eröffnet Jesus den Jüngern ihr weiteres Schicksal. Sie werden von der Welt gehasst werden, doch soll sie dies nicht daran hindern, mit dem Beistand des Heiligen Geistes weiterhin Zeugnis für die Wahrheit abzulegen. Dieser Geist wird die Welt der Sünde, der Gerechtigkeit und dem Gericht überführen. Denn der Unglaube der Menschen führte diese zu Unmoral und zur Sünde und wer die Gerechtigkeit nicht liebt, schafft Unrecht. Aus diesem Grund wird es ein Gericht vor Gott geben. Bis dorthin wird sich Jesus leiblich von dieser Welt lösen, er wird zu demjenigen gehen, der ihn gesandt hat. Wohin ging Jesus nach seinem irdischen Dasein und wohin werden wir gehen, wenn wir diese Welt verlassen? Jesus lehrt uns, dass der Himmel unsere wahre Heimat ist. Doch wo ist dieser Himmel und wie sieht es dort aus? Dies sind Fragen, die wir aus unserer beschränkten menschlichen Sicht nicht beantworten können. Der Tod bleibt uns ein Rätsel und er würde es für immer bleiben, wenn nicht Jesus auferstanden wäre. Mit diesem Geschehen schenkt uns Jesus jedoch eine neue Perspektive für unsere Zukunft, er schenkt uns Hoffnung und Zuversicht, dass der Tod nicht das Ende der Seele bedeutet. Nicht mehr gebunden an die materielle Dimension wird sich für uns der Himmel öffnen und alles Vergängliche wird zu Unvergänglichem und Leid zu Freude gewandelt werden.