undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 17,20-26
In seinem Schlussgebet bekennt sich Jesus als derjenige, der das zu Ende führt, was mit Moses am brennenden Dornbusch begonnen hat. Gott hat damals Moses seinen Namen offenbart (Ex 3,14): „Ich bin, der ich bin“, oder nach der Septuaginta: „Ich bin der Seiende“. Jesus hat den Menschen ebenfalls Gottes Namen kundgetan und damit Gottes Werk vollendet. Gott hat sich mit der Kundgebung seines Namens den Menschen zugewendet. Im Laufe der Glaubensgeschichte Israels wurde immer deutlicher: Gott ist gegenwärtig unter den Menschen, er ist ganz da, damals und auch heute noch, denn für Gott gibt es keine zeitlichen Begrenzungen, er kommt aus der Unendlichkeit und geht wieder in diese ein. Gottes Gegenwart unter den Menschen wurde erfahrbar durch die Anwesenheit Jesu Christi. Er ist die leibhaftige Inkarnation des Vaters. Er ist die Liebe des Vaters, die Liebe zu seiner Schöpfung und uns Menschen. Wenn Jesus in uns ist, haben wir die Liebe des Vaters und dann kann durch uns diese Liebe spürbar und wirksam werden. Wir sind Gottes Werkzeug in dieser Welt. Leben wir die Liebe, kann der unsichtbare Gott für alle sichtbar werden. Das Einzige, was wir dafür tun müssen ist, Jesus auf dem Weg der Liebe nachzufolgen.