undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 16,20-23a
In seiner dritten Abschiedsrede spricht Jesus die Trauer seiner Jünger an, die diese, bei seinen Worten des baldigen und notwendigen Wegganges von Erden, verspüren. Man muss die Jünger verstehen, sie haben zum Teil ihren Beruf aufgegeben, sind ihm drei Jahre lang gefolgt, schwelgten sicherlich in großartigen Zukunftsträumen und hatten wahrscheinlich schon Pläne für die Zeit mit Jesus als Messias geschmiedet. Sie waren bereit, ihrem Herrn überallhin zu folgen, doch mit seinem Tod hatten sie nicht gerechnet. Was wird nun aus ihren Träumen, wie wird ihre Zukunft? Trauer hat sie befallen. Wir alle kennen Trauer. Besonders trifft sie uns beim Verlust eines geliebten Menschen, aber auch im Alter. Denn da kann einem leicht Trauer über die Kürze des Lebens befallen. Wie schnell vergeht doch dieses Leben und wie schnell rasen die Tage, Wochen und Monate dahin in Richtung des unausweichlichen Geschehens des Todes. Niemand will diese Tatsache wahrhaben, man schiebt sie vor sich hin in weite Ferne. Doch niemand kennt seinen Tag. Darum tröstet uns Jesus mit dem Hinweis, dass dieser Tag nicht ein Tag der Trauer sein wird, sondern ein Tag der beginnenden immerwährenden Freude, welche niemand mehr von dir nehmen kann. Du wirst beim Herrn geborgen sein und Unvorstellbares wird dir geschehen und unvorstellbar wird deine weitere Zukunft sein. Darum: Hab keine Angst und vertreib die Trauer über den Verlust des Geringen.