undefined. undefined NaN · Samstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 15,18-21
Die zweite Abschiedsrede Jesu führt tiefer in die Wesenheit der Liebe ein, erklärt aber auch den Hass der Welt gegenüber der Wahrheit. Dieser Hass richtet sich in erster Linie gegen Jesus, die menschgewordene göttliche Liebe. Aber diese Liebe wird von der Welt nicht angenommen, ja sogar mit Hass beantwortet. Der Mensch möchte nicht Gott verehren, sondern sich selbst. Daher sein Nein zu Gott und Hass gegen die geoffenbarte Liebe, den Geist Gottes. Diese Welt möchte nur sich selbst anerkennen. Dabei liegt es nicht in der Macht dieses Planeten, mit all seinen Elementen Geist zu schaffen, der sich über diese Welt erheben kann, im Erkennen des Ursprungs allen Seins in Gott. Daher versucht diese Welt, uns im materiellen Dasein an sie zu binden, um mit ihr dereinst als Menschheit unterzugehen. Lediglich der Macht des Geistes ist es zu verdanken, dass sich der Mensch über Irdisches erheben kann, hinein in geistige und spirituelle Dimensionen. Deshalb sollten wir uns immer in Erinnerung rufen, dass die Welt nicht Herr über unser Leben ist, sondern wir die Herrschaft über diese Welt von Gott erhalten haben. Erheben wir uns über Weltliches, richten wir unser Leben aus auf das Göttliche, in welches wir eines Tages eingehen werden.