undefined. undefined NaN · Mittwoch

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 15,1-8

Evangelium — Joh 15,1-8

Wir alle sind schwache und sündhafte Menschen. Niemand von uns ist ohne Makel und Fehler, es gibt keinen perfekten Menschen. Auf allen unseren Seelen lasten dunkle Schatten. Wie kann dann Jesus sagen: „Ihr seid schon rein kraft des Wortes“? Auch wenn Gott in Jesus Christus zu uns gesprochen hat, bleiben wir wer und was wir sind und bedürfen der Erlösung durch den Herrn. Das Wort Gottes ist ein immerwährendes Wort und benötigt, um gehört und aufgenommen zu werden, einen Empfänger. Ohne diesen wäre es ein sinnloses Wort, verhallend in der Unendlichkeit, ohne etwas zu bewirken. Die Empfänger für das Wort Gottes sind wir, die Menschen, Gottes Kinder. Einmal empfangen ist es in uns und kann dort, bei entsprechender Pflege, Früchte bringen, die zur Reinheit unserer Seele beitragen. Fällt also das Wort auf guten Boden, wird es keimen, wachsen und am Tag des Gerichts eine gute und reichhaltige Ernte garantieren. Im Wort des Herrn liegt die Kraft, das Böse, das Dunkle in dir, zu vertreiben und bereits angerichteten Schaden auszumerzen. Voraussetzungen dafür sind Umkehr und Buße, sowie Reue und das Beschreiten des Weges der Nachfolge im Glauben. Glaubst du, dann hat dich der Herr bereits erlöst und der Weg zum ewigen Seelenheil wird damit nicht verschlossen bleiben, auch wenn zuvor noch der Ort der Lösungen unserer Seelenverkrustungen durchwandert werden musss.