undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 14,27-31a

Evangelium — Joh 14,27-31a

Der Friede auf dieser Welt kann nur dann durchbrechen, wenn die Menschen die von Gott vorgegebene Ordnung respektieren, sie in sich aufnehmen und diese freiwillig aus dem Herzen heraus leben. Diese Ordnung steht im Gegensatz zur derzeit allgemein herrschenden Unordnung, welche Frieden nur mit Gewalt herbeizuführen als richtig erachtet und den Frieden nur unter Realisierung der eigenen Wünsche zustande bringen möchte. Wahrer Friede lebt ausschließlich von dem Ordnungsgefüge, welches in der Wahrheit gründet, von lebendiger Liebe erfüllt ist und Freiheit für alle verwirklicht. Jesus Christus selbst hat uns diesen Frieden geschenkt und zum Vermächtnis gegeben. Aus eigenen Kräften heraus ist der Mensch zu schwach, diesen Frieden zu realisieren. Darum müssen wir uns täglich an den Herrn wenden und ihn bitten, er möge alle Menschen zu Zeugen der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der geschwisterlichen Liebe machen. Er möge uns helfen, in uns den Willen zu entzünden, dass wir alle Schranken auf dem Weg zum Frieden durchbrechen, dass wir die Bande der gegenseitigen Liebe festigen, einander besser verstehen und verzeihen lernen. Wir müssen lernen, dass der Friede unser höchstes Gut auf dieser Welt ist, jedoch ein sehr zerbrechliches Gefäß, welches schon durch wenig falsche Worte zerbrechen kann.