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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 14,7-14
Am Abend des Gründonnerstages hielt Jesus Abschiedsreden, in welchen er neben seiner Himmelfahrt, der Geistausgießung und der Firmung noch andere Themen ansprach: Die christliche Bruderliebe, das Weinstockgleichnis, das heilige Abendmahl und, dass er der Weg zum Vater, zu Gott, sei. Philippus wollte daraufhin Gott sehen und bemerkte nicht, dass er ihn in Jesus bereits vor sich hat. Mahr an Gotteserfahrung ist auf dieser Welt nicht möglich. Diese Erfahrung muss man jedoch mit bereitwilligem Herzen an- und aufnehmen, ansonsten bleibt einem diese verschlossen und ein Rätsel. Möchtest auch du, so wie Philippus, den Vater sehen? Jesus sagt dir dazu: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14,9b). Doch Jesus zu sehen, beinhaltet viel mehr als einen visuellen Eindruck von ihm zu erhalten. Wenn du Jesus richtig siehst, das heißt: Wenn du ihn mit deinem Herzen siehst, erkennst du die allesumfassende und übernatürliche Liebe, die alles verbindet und der Urgrund allen Seins ist. Auch du bist Teil dieser Liebe. Wendest du dich von ihr ab, widersprichst du der Schöpfung und dem Schöpfer und stellst dich auf die Seite dessen, der Gottes Werk zerstören möchte. Bleib daher in der Liebe und kämpfe darum, die Liebe aus dir strahlen zu lassen, damit auch andere die wunderbare Kraft der Liebe erkennen und in sich aufnehmen können. Die Liebe ist das schönste, wertvollste und höchste Gut. Bereichere deine Seele an und mit ihr und das ewige Heil wird dir sicher sein.