undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 14,1-6

Evangelium — Joh 14,1-6

Beim letzten Abendmahl tröstet Jesus seine Jünger mit den Worten: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Joh 14,1). Jesus tröstet seine Jünger durch seine Nähe, mit der Wahrheit und in der Hoffnung. Seine Nähe bekundet er mit den Worten: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20b). Und als Gesandter des Herrn, als sein Sohn, kann er gar nicht anders, als uns die Wahrheit zu verkünden. Er sagt von sich selbst: „Ich bin die Wahrheit und ich gehe fort, ich muss sterben“. Auch wir stehen vor dem Tod. Doch in dieser Wahrheit schenkt uns der Herr auch Hoffnung: „Ich komme wieder und werde euch zu mir holen …“ (Joh 14,3), denn: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen“ (Joh 14,2). Jesus selbst bereitet unseren Platz im Jenseits vor, im gemeinsamen Sein im himmlischen Jerusalem. An diesem Ort wird es kein Leid mehr geben, die Dunkelheit ist verbannt und alles wird im göttlichen Licht strahlen. Alles unsere Seelen Belastendes wird zurückgelassen, Schmerzen werden ausgetilgt, Wunden geheilt und es wird keine Nöte mehr geben. Ermöglicht wird dies durch den Glauben an den einzigen und wahren Gott und durch den Glauben an denjenigen, dem er diese Menschheit anvertraut hat. Es ist kaum zu verstehen, warum es so viele Menschen gibt, die sich gegenüber dieser Realität verschließen und ihre eigenen Wege gehen. Welchen Weg gehst du?