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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 10,27-30

Evangelium — Joh 10,27-30

Im heutigen Evangelium zeigt sich Jesus als der wahre Hirt des Volkes Gottes. Er spricht von der Beziehung, die ihn mit den Schafen der Herde, das heißt, mit seinen Jüngern verbindet, und unterstreicht die Tatsache, dass es eine Bindung gegenseitigen Kennens ist. „Meine Schafe“, sagt er, „hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen“. Der gute Hirte – Jesus – achtet somit auf jeden von uns, er sucht und liebt uns. Es gibt so viele vermeintlich gute Hirten auf dieser Welt. Viele von ihnen meinen, sie seien die besten Hirten. Darum schreien sie so laut und es gibt viele, die ihnen fälschlicherweise aufgrund ihrer Lautheit folgen und vertrauen. Vielleicht werden sie belohnt dafür, aber nicht mit dem Lohn, den Jesus verspricht. Jesu Stimme ist hingegen nicht laut, er schreit nicht, doch trotzdem hören ihn jene Schafe, die ihm folgen wollen. Seine Stimme ist eine sanfte und ruhige Stimme der Liebe, die sich eher durch Taten als durch Worte kundtut. Jesus kennt seine Schafe, weil sie ständig seine Nähe suchen. Jene Schafe, die den Lockrufen weltlicher Verführer folgen, kennt er zwar auch, doch überlässt er sie einem Lernprozess der Unterscheidung der Wahrheit von der Unwahrheit. Hast du dich schon einmal gefragt, welchen Stimmen du im Leben folgst? Den lauten, immer besserwissenden und lockenden oder der Stimme Gottes, welche die Wahrheit verkündet?