undefined. undefined NaN · Samstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 6,60-69
Als man Jesus zum König machen wollte, ging er beten. Am folgenden Tag fanden die Menschen ihn nicht, sie suchten ihn und nachdem sie ihn gefunden hatten, wies Jesus sie zurecht, weil sie ihn nicht wegen seiner Worte des ewigen Lebens gesucht hatten, sondern deshalb, damit er ihnen zu essen gebe, wie bei der Brotvermehrung. Seine darauffolgenden Worte: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag“ (Joh 6, 54), waren für viele der zweiundsiebzig Jünger zu viel, zu hart und viele zogen sich daraufhin von ihm zurück. Die Worte Jesu waren für die Jünger eine starke Herausforderung, sie brachten sie in eine Krise: „Sollen wir nun bei ihm bleiben oder gehen?“ Viele entschieden sich fürs Gehen. Wie entscheidest du dich in einer Krise? Bleibst du standhaft im Glauben, so wie Petrus: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6,68). Oder zweifelst du an Gott und gehst fortan eigene Wege? In Krisenzeiten muss man standhaft in seiner Glaubensüberzeugung bleiben und wir müssen dort bleiben, wo wir sind, beim Herrn. Wir dürfen unser Vertrauen nicht aufgeben und uns nicht dazu verleiten lassen, das Gute zu verlassen. Bleiben wir standhaft, so können wir wachsen, verlassen wir den einmal eingeschlagenen Weg, so werden wir verlassen und uns bald als Verlassene fühlen.