undefined. undefined NaN · Hl. Philippus, Apostel
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 14,6-14
Viele meinen, die Wahrheit zu kennen. Sie vertreten sie mit Vehemenz und verkaufen uns diese, ihre Wahrheit, aber nicht zum Segen für uns, sondern ausschließlich zum Segen für sich selbst. Viele nehmen diese Wahrheit an, verlaufen sich in ihr und bemerken dabei nicht ihre eigene Blindheit. Letzten Endes wird sich diese „falsche“ Wahrheit als solche zu erkennen geben, doch zu einem sehr hohen Preis für den Einzelnen oder sogar für die Gesellschaft. Der Einzige, der die Wahrheit kennt, weil er sie ist, ist Jesus Christus. Er verkündet uns diese im Auftrag seines Vaters und er kann uns, wenn wir aufgeschlossen genug sind, in diese, in sich selbst, hineinziehen. Wir leben dann in ihr und Jesus in uns. Damit öffnet er uns jenen Weg, den auch er beschritten hat, weil er gar nicht anders konnte. Gottes Weg ist und bleibt die Wahrheit – im Leben und im Umgang mit dem Leben. Das wahre Leben erschließt sich durch den Weg, den der Herr gegangen ist. Bist du auf diesem Weg? Oder gehst du deine eigenen Wege, gemäß deinen eigenen Wahrheiten, die oft keine solchen sind? Versuche, die Geister, die dich beherrschen und dir zuflüstern, zu unterscheiden und folge ausschließlich jenen, die Leben verheißen und meide diejenigen, die Abgründe öffnen. Die guten Geister sind hell, sie spenden Licht und führen zum Licht, die schlechten hingegen verbreiten Dunkelheit. Soll es auf dieser Welt licht werden, dann wende dich an das Licht, verbreite es und vertreibe damit die vielen Dunkelheiten, welche das Leben daran hindern, zu erblühen.