undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 6,1-15
. Montag Lk Jesus feiert das Paschafest in Galiläa. Er begibt sich an das andere Ufer des Sees von Galiläa, besteigt einen Berg und die Massen folgen ihm. Es wird gelagert, doch scheint sich niemand aus dem Volk um Proviant gekümmert zu haben. Was tun? Jesus lässt ein Wunder geschehen. Dieses Wunder ist eines der großen Zeichen, die auf Jesus als den Heilbringer hinweisen. Fünftausend Männer, dazu noch Frauen und Kinder, werden satt werden und nach dem Mahl werden noch zwölf Körbe voll übrigbleiben. Dieses Wunder beginnt mit armseligen fünf Gerstenbroten und zwei Fischen eines kleinen Jungen. Dieser Junge gab her, was er hatte. Dabei bin ich mir sicher, dass in der großen Menschenmenge, die damals um Jesus versammelt war, mehrere etwas zum Essen mithatten. Doch die wahre Größe liegt im Kleinen. Am Teilen, selbst wenn die teilbare Menge gering ist, erkennt man die wahre Liebe zum Nächsten, den Weg der Nachfolge und die Seelengröße eines Menschen. Darum möchte Jesus von uns, dass wir uns stets so verhalten wie dieser kleine Junge. Eigenliebe, Egoismus und Selbstsucht mögen einem Menschen in dieser Welt zum Aufstieg verhelfen, doch der Aufstieg in die Ewigkeit wird damit verwehrt bleiben. Darum kämpfe gegen die giftigen Reptilien in dir an, welche deine Seele erobern wollen. Lass nicht zu, dass sie von dir Besitz ergreifen. Teile dein Leben mit denjenigen, die nichts zum Teilen haben, dann wird der Herr das ewige Leben mit dir teilen.