undefined. undefined NaN · Dienstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 11,25-30
Jesus spricht ein Lobpreisgebet. Er lobt und preist den Vater für die von ihm erhaltenen Vollmachten und dankt ihm für seine Parteinahme für die Armen und Gerechten, welchen er genug Verstand gegeben hat, seine Botschaft zu verstehen. So sind auf dieser Welt die Unmündigen, die Geringen und die Niedergedrückten diejenigen, die Jesus nachfolgen. Die Weisen und Klugen jedoch jene, die nicht zur Nachfolge bereit sind, wie die Schriftgelehrten und Führenden des Landes, über welche jedoch wegen ihrer Blindheit und ihres Unverstandes das Gericht Gottes kommen wird. Die Weisheit der Welt ist in Wahrheit eine Weisheit der Toren, die letztlich zur Kreuzigung Gottes geführt hat. Oft sind es die einfachen Menschen, die mehr Hausverstand haben als diejenigen, die meinen, alles zu wissen – vermeintlich zu wissen. Unvoreingenommenheit macht die einfachen Menschen offener für Gottes Geist. Daraus kannst du lernen: Suche unvoreingenommen nach der göttlichen Weisheit und Klugheit, orientiere dich nicht an der Weltlichkeit. Welcher Art von Weisheit und Klugheit vertraust du? Der weltlichen oder der göttlichen? Das Vertrauen in die Weltlichkeit kann in den Abgrund führen; Gottes Weisheit und Klugheit lässt dich hingegen zur wahren Erkenntnis aufsteigen. Bist du auf der Suche? Wenn ja, wie?