undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 3,16-21
Was bewegt den Menschen zum Glauben? „Was in erster Linie zum Glauben bewegt, ist die Erleuchtung, die ihren Anfang hat in dem Licht, das dem Menschen von seiner Natur her mitgegeben ist, und die vollendet wird in dem durch die Gnade eingegossenen Licht“ (Bonaventura – Lehrer der Weisheit). Darüber hinaus gibt es noch andere Quellen, die unterstützend oder hinführend zum Glauben wirken: Die Heilige Schrift; die vielen Beispiele der Heiligen und Märtyrer; die vielen Argumente der theologischen Lehrer sowie so manche unwiderlegbaren Wunder. Auch selbst erlebte Erfahrungen können den Menschen zu Gott führen. Es gibt demnach viele Wege zum Glauben, für jeden Menschen einen anderen. Hast du schon zum Glauben gefunden? Über den Glauben wird in der Heiligen Schrift Erstaunliches festgehalten: „Wer an ihn (Jesus Christus) glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet …“ (Joh 3,18). Glaubst du an Jesus als den Herrn, den Retter, den Erlöser, so ersparst du dir das letzte Gericht. Über dich wird dann nicht gerichtet werden, denn Jesus hat dich bereits von deiner Schuld losgekauft. Er hat für dich am Kreuz mit seinem Blut bezahlt. Nur dann bist du erlöst, wenn du wahrhaft an ihn glaubst. Was hindert dich daran, aus tiefstem Herzen und mit deiner gesamten Einstellung zum Leben, an den Herrn zu glauben? Glaube an ihn durch den Weg der Nachfolge, vermeide ein bloßes Lippenbekenntnis, denn mit einem solchen lässt sich die Pforte zum ewigen Leben kaum öffnen.