undefined. undefined NaN · Sonntag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 20,19-31

Evangelium — Joh 20,19-31

Es war am Abend des ersten Tages der Woche. Die Jünger sitzen verschreckt in dem Raum zusammen, wo sie mit Jesus die letzte Mahlzeit gehalten hatten, das „Letzte Abendmahl“. Plötzlich erscheint Jesus, trotz verschlossener Türen, wünscht den Anwesenden den Frieden und zeigt ihnen seine Wundmale. Den Frieden, den Jesus wünscht, können sie aber nur über den Heiligen Geist empfangen. Deshalb haucht Jesus sie mit seinem Atem an, seinem Geist, und hüllt sie damit in die Gnade dieses Geistes. Es ist der Geist des Friedens und des Verzeihens, ohne welchen es den Frieden nicht gibt. Den Heiligen Geist, den Geist Gottes, empfangen wir bei unserer Taufe und Firmung. Er ist der Geist der brennenden Liebe Gottes zu uns. Als Feuer tilgt er die Schlacken der Sünde in unseren Herzen und lässt uns erkennen, wofür uns ansonsten der Sinn fehlt. Er hilft uns, den verführerischen Wohlgeschmack der Weltlichkeit gegen die reine Liebe zum Schöpfer einzutauschen und erweckt in uns die Kraft zum Glauben, zur Hoffnung, der Liebe und Reue. Was immer in uns gut ist, verdanken wir diesem Geist, der dritten Person der Dreifaltigkeit. Durch ihn leben wir wahrhaftig den Weg, der uns zum ersehnten Ziel mit all seinen himmlischen Gütern führt, den Weg der Liebe. Der Heilige Geist ist der Inbegriff der Liebe und der Urheber der übernatürlichen Liebe in unseren Herzen, die Himmel und Erde miteinander verbindet.