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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mk 16,9-15
Die heutige Perikope des Markusevangeliums fasst die Erscheinungen des Auferstandenen vor seinen Jüngern und Jüngerinnen knapp zusammen und endet mit dem Auftrag, die frohe Botschaft allen Geschöpfen zu verkünden. Auffallend dabei sind die Erwähnungen des hartnäckigen Unglaubens der Jünger. Diesen können sie aber nur überwinden, wenn sie dem Herrn und seinem Wort ihr ganzes Vertrauen schenken und sich bereitwillig in den Dienst Jesu stellen. Dieser beinhaltet, dass Evangelium zu verkünden und zu taufen, denn nur der im Glauben Getaufte erlangt das Heil. Wer hingegen den Glauben verweigert, geht des Heils verlustig. Es ist unglaublich, wieviel Unglauben und Verstocktheit es auf dieser Welt noch immer gibt. Jesus wird von vielen infrage gestellt, trotz der vielen Hinweise auf ihn, beginnend bei den alten Propheten. Diese verkündeten bereits das Kommen des Herrn, seinen Leidensweg und den Zweck seiner Fleischwerdung, und dies zum Teil Jahrhunderte vor der Zeitenwende. Was dann passiert ist, dokumentieren bis heute die Evangelien. Jeder kann sich in der Heiligen Schrift darüber informieren und so Gottes Wirken auf dieser Welt erkennen. Doch trotzdem verschließen noch immer viele ihre Augen und Ohren vor der Wahrheit. Was kann man dagegen tun? Als aktiv tätiger Christ geht es nicht darum, theologische Spitzfindigkeiten unter die Menschen zu bringen, sondern darum, den Glauben am Nächsten zu leben. Nur so werden Gottes Liebe und sein Wirken auf dieser Welt sichtbar.