undefined. undefined NaN · Donnerstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 24,35-48

Evangelium — Lk 24,35-48

Im Abendmahlssaal in Jerusalem erscheint der Auferstandene Christus inmitten der Gruppe seiner Jünger und begrüßt sie: „Friede sei mit euch!“ Aber die Jünger erschrecken und meinen, einen Geist zu sehen. Daraufhin zeigt ihnen Jesus seine Wundmale und fordert sie auf: „Seht meine Hände und meine Füße an: ich bin es selbst. Fasst mich doch an …“ (Lk 24,39). Zur Begrüßung wünscht Jesus den Jüngern Frieden, denn er weiß, dass sie durch das Geschehen der letzten Tage in Unfrieden geraten sind. Und so wie er damals die Jünger an den Frieden erinnerte, fordert er auch uns täglich auf, unsere Seelen in den Frieden zurückzuführen, denn oft sind wir von diesem weit entfernt, sind besorgt, ohne Hoffnung und haben Angst. Deshalb fragt uns Jesus täglich: „Wie geht es deiner Seele heute, ist sie in Frieden?“ Jeder erforsche sich selbst! Oft fällt es einem nicht leicht, sich selbst zu erforschen, weil wir es gewohnt sind, auf die Seelen anderer zu schauen und über deren Fehler zu sprechen. Deshalb müssen wir zuerst einmal forschen, wie es in uns aussieht, bevor wir beginnen, andere zu beurteilen. Als nächstes müssen wir schauen, ob auch Friede in unserem Haus, in unseren Familien oder in unserer direkten Umgebung herrscht. Falls nicht, müssen wir beginnen, Brücken zu bauen und vorhandene Mauern einzureißen. Öffnen wir unser Herz für den Frieden und fragen wir uns: Wo herrscht Unfriede in mir. Vertreiben wir den Unfrieden. In Folge wird der Friede, den wir finden, fruchtbar werden auf dem Weg des Friedenstiftens.