undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 24,13-35
Nach der Rückkehr der beiden Jünger aus Emmaus erzählten sie freudig den anderen Jüngern von ihrem Erlebnis mit dem Auferstandenen, als plötzlich Jesus in ihre Mitte trat. Die erste Reaktion aller war Schrecken, Angst und Zweifel. Ist das so verwunderlich? Wie würden wir reagieren, wenn plötzlich jemand mitten unter uns stehen würde, an dessen Begräbnis wir vor drei Tagen teilgenommen hatten? Die Jünger meinten jedenfalls, einen Geist zu sehen. Es brauchte eine Zeit lang bis sie ihn erkannten. Wie können wir Jesus erkennen? Jesus kannst du nur erkennen, wenn du deinen Lebensweg mit wachen und auf den Herrn ausgerichteten Sinnen beschreitest. Von Jesu Wirken wirst du dabei selbst betroffen sein, bzw. wirst du seine Anwesenheit an anderen und durch andere spüren. Du kannst auch selbst zu einem Werkzeug des Herrn werden, wenn du auf seine Stimme hörst, in seine Fußspuren trittst und das tust, was er vorgelebt und gelehrt hat. Der Herr wird dich dann stets begleiten und dir zur Hand gehen, wenn du seine Hilfe benötigst. Andere Menschen werden dann an dir, wenn du dein Brot mit ihnen teilst, die Nähe des Herrn spüren. Denn diese Welt ist nicht dazu da, um sie in Besitz zu nehmen, sondern um alle ihre Güter, ohne dunkle Gedanken an den eigenen Profit und an die Verwirklichung bloß eigener Vorteile, zu teilen.