undefined. undefined NaN · Ostermontag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 24,13-35
Zwei der Jünger fliehen nach der Hinrichtung Jesu weg von Jerusalem. Das Paschafest war für sie zum schmerzlichsten Tag ihres Lebens geworden. Sie wollen nun alles hinter sich lassen, in ein ruhiges Dorf gehen und vielleicht wieder zu ihrem gewohnten Alltag zurückkehren. Auf ihrem Weg, den sie nachdenklich beschreiten, begegnen sie einem „Fremden“, es ist Jesus, der Auferstandene, der sich ihnen anschließt. Ihre Augen sind jedoch nicht in der Lage, den geliebten Herrn zu erkennen, denn sie waren wie mit Blindheit geschlagen. Ihre Sinne sind wie betäubt, ihnen fehlt der klare Blick und die Hoffnungslosigkeit schränkt sie im Erkennen der Wahrheit ein. Obwohl Jesus stets mit und bei uns ist, erkennen ihn viele nicht und spüren auch nicht seine Anwesenheit. Oft liegt es daran, dass die Probleme und Sorgen des Alltags unsere Augen und Ohren für das Wesentliche verschließen: Die Nähe Jesu zu uns. Dabei geht er täglich deinen Weg mit dir, er verlässt dich nicht und möchte, dass du ihn erkennst, dich an seiner Liebe zu dir erfreust und ihm vertraust. Wende daher, neben der Aufmerksamkeit für die notwendigen Dinge des Alltags, dein Herz auch demjenigen zu, der dir das ewige Heil ermöglicht. Lass nicht nach darin, ihm deine Nähe zu zeigen, im Gespräch mit ihm, aber auch in der Zuwendung zu deinen Nächsten, die so wie du, ein Ebenbild Gottes sind.