undefined. undefined NaN · Karsamstag, Osternacht

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 24,1-12

Evangelium — Lk 24,1-12

Jesus liegt im Grab. Verschlossen haben es die Menschen, geöffnet hat es der Himmel. Für uns Menschen bedeutet der Grabstein Tod und damit das endgültige Ende auf dieser Welt. Es gibt keine Möglichkeit der Wiederkehr. Wir haben nur ein Leben auf dieser Welt und müssen dieses daher sorgfältig führen. Mit dem Grabstein verblassen im Lauf der Zeit alle Erinnerungen an dieses Leben, und selbst der Grabstein wird im Fluss der Zeit untergehen. Den Grabstein entfernen, das Grab öffnen, das Leben wieder auferstehen lassen, kann nur der Himmel. Wie zum Hohn auf diese von Menschen geschaffene Barrikade des Rollsteins vor Jesu Grab, war dieser weggerollt und zwei Männer in leuchtenden Gewändern im inneren des Grabes fragten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Ja, das Leben geht weiter, auch ein Rollstein vor der Grabstätte kann das nicht verhindern. Der Himmel kann alle Hindernisse beseitigen, die uns daran hindern wollen, vom Tod zur Auferstehung zu gelangen. Der Glaube an den Himmel, an Jesus Christus, hilft dir, die Gesetzmäßigkeiten des Materiellen zu überwinden. Zurzeit sind wir zwar noch auf dieser Welt gebunden, doch in der Nachfolge Jesu, auch in seinen Tod hinein, erkennt deine Seele die dieser Welt übergeordnete Wahrheit, in welche wir alle eines Tages eingehen werden. Bereite dich jetzt schon darauf vor, damit du dereinst von diesem wunderbaren Geschehen nicht überrascht wirst.