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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 11,45-57

Evangelium — Joh 11,45-57

Jesus führte den verstorbenen Lazarus an dessen vierten Todestag wieder zurück ins Leben. Dieses Geschehen stellt einen Scheidepunkt für den Glauben und das Leben auf der einen Seite, für den Unglauben, Hass und Tod auf der anderen Seite dar. Jesus hat mit dieser Totenerweckung einen gewaltigen Beweis seiner Sendung erbracht. Die Hohepriester und die Pharisäer sahen darin aber eine Gefahr für ihre eigene Sache und trachteten danach, Jesus zu beseitigen. Der Hohepriester Kaiphas sprach dazu unwissentlich prophetische Worte: „Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht“ (Joh 11,50). Geschlagen von Blindheit waren die Pharisäer und Hohepriester von diesem Tag an entschlossen, Jesus zu töten. Die Frage des Hohen Rates betreffend das weitere Schicksal von Jesus: „Was sollen wir tun?“, stellen sich in ähnlicher Weise auch viele Menschen heute: „Was sollen wir mit diesem Jesus anfangen? Besser ich distanziere mich von ihm, um nicht in den Glauben zu fallen, wie so viele andere!“ So distanziert man sich von Jesus, seiner Lehre, von der Menschlichkeit, von der Liebe und zuletzt von Gott. Wohin führt das auf dieser Welt und wohin führt das die Menschen in ihrer Blindheit?