undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 10,31-42

Evangelium — Joh 10,31-42

Am Fest der Tempelweihe zweifeln die Menschen noch immer an der wahren Identität Jesu, weil sie nicht glauben wollen. Jesu Anspruch, der Sohn des Vaters zu sein, wird als ungeheuerlich empfunden. Da nützen all die Werke nichts, die Jesus im Namen des Vaters vollbracht hat. Abermals greift man zu Steinen, um sie nach Jesus zu werfen. Warum fiel es den Menschen damals, insbesondere den Pharisäern und den Schriftgelehrten so schwer, an Jesus zu glauben? Sie lehnten Jesus ab, denn sie sahen in ihm nur einen Menschen, der sich selbst erhöhte und zu Gott machte. Und so wollten sie im Namen Gottes und mit Berufung auf Gott denjenigen töten, der in Wirklichkeit Gott war und der ihnen das wahre und ewige Leben bringen konnte. Was benötigst du, um an Jesus, den Christus, zu glauben? Seine größten sichtbaren Zeichen, die Erweckung von Toten oder seine eigene Auferstehung und Himmelfahrt, vermögen es bis heute nicht, alle Menschen restlos zu überzeugen. Vielen fällt es schwer, in Jesu Tod unsere Rettung oder ein von Gott beabsichtigtes Geschehen zu sehen. Wie kann man diesen Menschen helfen, nicht ihre Chance auf das ewige Leben durch Nichtglauben zu verwirken? Die einzige Möglichkeit, die uns als überzeugte Christen offensteht, ist, unser Leben in die Nachfolge Christi zu stellen, damit alle Zweifler das Wort Gottes an unseren Taten erkennen können und es vielleicht und hoffentlich in sich selbst aufnehmen und daran glauben.