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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 7,40-53
Am letzten Tag des Laubhüttenfestes offenbarte sich Jesus mit lauter Stimme inmitten der Volksmenge als die eigentliche Mitte des Festes und verkündete, dass mit ihm die Aussage aus dem Danklied des Jesaja (Jes 12): „Ihr werdet in Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen des Erlösers“ greifbare Realität geworden ist. Seine Worte erweckten jedoch einen zwiespältigen Eindruck im Volk. Viele fragten sich: „Ist er nun ein Prophet oder gar der Messias? Woher kommt er?“ Die Hohepriester und Pharisäer wollten ihn, diesen Störenfried, unbedingt loswerden, sogar dann, wenn sie dafür die eigenen Gesetze übertreten müssten. Dazu verfluchten sie noch das Volk wegen der Unkenntnis und Nichteinhaltung des Gesetzes. „Woher kommt der Messias?“ und „Wer war Jesus?“ – diese Fragen beschäftigen auch heute noch. Viele lehnen, in Unkenntnis der Heiligen Schrift Jesus als Sohn Gottes ab und bevorzugen anstelle des Wortes Gottes die Bequemlichkeiten, die Verlockungen und kurzlebigen Werte der Weltlichkeit. Für sie ist dieser Jesus genauso, wie damals für die Hohepriester und Pharisäer, ein Störenfried in ihrem Leben. Für diejenigen jedoch, welche die wahre Herkunft Jesu, seine Bestimmung und seine Bedeutung für sich selbst erkannt haben, wird Jesus zum „Herrn“, dem es gilt, in seiner Spur nachzufolgen – das heißt, sich zu Jesus zu bekennen, ihn zu bezeugen und zu verkünden: „Er ist Gott, er ist der Sohn Gottes!“ Kannst du dies aus freiem Herzen bezeugen?