undefined. undefined NaN · Donnerstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 5,31-47

Evangelium — Joh 5,31-47

Jesus heilte am Sabbat beim Schaftor in Jerusalem einen Gelähmten und übertrat damit wissentlich das Gebot der Ruhe an diesem Tag. Natürlich erzählte der Gelähmte „voll Freude“ dieses an ihm vollbrachte wundervolle Geschehen sofort den Juden, die nun ihrerseits beschlossen, Jesus von nun an nicht mehr aus den Augen zu lassen. Jesus legte mit dieser Krankenheilung Zeugnis über den in ihm wirkenden Vater ab: „Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke“ (Joh 5,17). Jesu Werke offenbaren uns die Anwesenheit Gottes auf dieser Welt. Er hat wunderbare und wundervolle Werke vollbracht, alle im Auftrag des Vaters. Diese Werke, deren kein Mensch fähig ist, bezeugen seine Sohnschaft. Doch auch wir sind Kinder Gottes, durch unseren Glauben an ihn und Jesus Christus. Der Glaube macht uns eins mit Gott. Dieser Glaube befähigt uns erst zu Werken, aus welchen unsere Zugehörigkeit zu Gott erkennbar wird. Lassen wir unsere Werke für unser Verhältnis zu Gott sprechen. Sie werden dereinst Zeugnis dafür ablegen, dass wir berechtigte Erben von Gottes Reich sind.