undefined. undefined NaN · Montag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 4,43-54

Evangelium — Joh 4,43-54

Kontext: Der Eintritt des göttlichen Wortes in die Welt – Jesus in Galiläa – Das zweite Zeichen Jesu in Kana in Galiläa Ausgewähltes Schriftwort: Joh 4,50 Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg. Jesus kam abermals nach Kana und heilte dort auf Bitten eines königlichen Beamten dessen im Sterben liegenden Sohn aus der Ferne. Der königliche Beamte war von Jesu Macht felsenfest überzeugt und wurde, als er zu Hause seinen Sohn wieder gesund antraf, mit seinem ganzen Haus gläubig. Jesu Worte haben immer Macht. Seine heutigen Worte: „Geh, dein Sohn lebt!“ verlangen Glauben, ohne das Wunder schon zu sehen – einen Glauben, der nicht schaut, sondern einfach das Wort Jesu annimmt. Wunder enthalten aber auch immer symbolische Elemente: „Speisung“ steht für den Empfang des Wortes Gottes, „Blindenheilung“ bedeutet Öffnung der Augen des Herzens, „Aufrichtung Kranker“ steht für den Beginn neuen Lebens und „Totenerweckung“ für das ewige Leben. Doch ein Glaube der lediglich auf solchen Wundern gründet, ist eher ein erzwungener Glaube und kein freiwilliger. Solch ein Glaube ist nicht verdienstvoll. Deshalb sollten wir in uns gehen und uns fragen: Wie weit bin ich im „Glauben ohne Sehen“ bereits vorangeschritten? Glaube ich an Wunder ohne Zufall? Bin ich von der Macht Gottes überzeugt? Wunder gibt es nach wie vor in jedem Leben, auch in deinem. Blick zurück auf dein Leben, da gibt es sicherlich einiges an Unerklärlichem, Zufälligem und glücklichen Fügungen, die sich der Logik des Verstandes entziehen. Amen