undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 11,14-23
Kontext: Der Weg Jesu nach Jerusalem – Verteidigungsrede Jesu Ausgewähltes Schriftwort: Lk 11,20 Wenn ich aber Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen. Ein Dämon hat von einem Mann Besitz ergriffen und lässt ihn verstummen. Jesus treibt diesen Dämon aus und viele Menschen staunen über dieses Wunder. Andere hingegen behaupten, dass Jesus mit dem Teufel im Bunde sei und deshalb solche Zeichen wirken könne. In Jesu Antwort: „Wenn ich aber Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen“, in dieser Antwort weist Jesus auf seine Vollmacht hin, eine Vollmacht, die nicht vom Teufel kommen kann, denn der Teufel wird sich und seine Gehilfen nicht selbst zugunsten des Guten austreiben. Im Reich Gottes hingegen vertreibt Jesus durch das Gute alle Mächte des Bösen, die kommen, um Menschen zu versklaven und zu unterdrücken. Ja, wir leben tatsächlich bereits mitten im Reich Gottes. Alles was wir sehen, gründet nämlich in seiner Schöpfung. Diese Welt ist sein Reich. Auch Wunder können wir erleben, seien es stille Wunder – manche sagen dazu „glückliche Fügungen“ – oder sprechende Wunder, die auf sich aufmerksam machen, wie die vielen Wunderheilungen an den verschiedenen Marienwallfahrtsorten dieser Welt. Hinter diesen Wundern steht ebenfalls der Wille Gottes. Ohne diesen Willen würden nämlich diese Wunder nicht geschehen. Demnach ist das Reich Gottes schon mitten unter uns und Gott ist uns nahe. Die Frage ist jedoch: Wie nahe stehst du zu Gott? Aber auch wenn du ihm sehr fernstehst, steht er dir nahe – das kann eben nur Gott. Amen