undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 16,19-31
Kontext: Der Weg Jesu nach Jerusalem – Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus Ausgewähltes Schriftwort: Lk 16,29-30 Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er (der reiche Mann) erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus enthält einiges, worüber wir nachdenken sollten. Der Reiche genoss sein Leben in vollen Zügen, ohne auf die Benachteiligten im Leben zu achten, und musste deshalb nach seinem Tod in die Unterwelt. Der Arme, der in Leiden und Entbehrungen gelebt hat und trotz allem an Gott festgehalten hat, wurde dafür belohnt und ins Himmelreich aufgenommen. Der Reiche war sich, wenn auch zu spät, seiner Schuld bewusst und bat daher Abraham, jemanden von den Toten zu seinen noch lebenden Brüdern zu schicken, um sie vor den Folgen ihres ausschweifenden und rücksichtslosen Lebensstils zu warnen. Doch Abraham wusste, dass selbst ein von den Toten auf die Welt zurückkehrender, die Menschen nicht zur Umkehr bringen würde. Ist uns bewusst, dass es schon einen gegeben hat, der vom Totenreich zurückgekommen ist, um uns die Wahrheit zu lehren? ? Wie viele Menschen wurden davon bereits überzeugt und haben den Weg der Nachfolge beschritten? Also allzu viele können es nicht gewesen sein in Betrachtung dessen, welche Werte auf dieser Welt zählen und wie groß noch immer die Kluft zwischen arm und reich ist. Die Menschheit muss endlich auf den Weg zurückfinden, den Gott uns allen zugedacht hat. Als Christen müssen wir ständig darauf achten, diesen Weg nicht zu verlassen, ja, aufmerksamen Sinnes zu sein, nicht auf das Bankett des Weges zu geraten, denn dort herrscht akute Schleudergefahr. Amen