undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 21,33-43.45-46
Kontext: Das Wirken Jesu in Jerusalem – Das Gleichnis von den Winzern Ausgewähltes Schriftwort: Mt 21,34 Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen. Jesus spricht heute in einem Gleichnis von einem Weinberg, den ein Gutsbesitzer anlegt und verpachtet. Im Bild dieses Gleichnisses steht der Weinberg für Israel und der Weinbergbesitzer ist Gott. Die Pächter das sind wir alle, nicht nur die Israeliten damals. Und da wir alle Pächter sind, fragt uns Jesus: „Liefert ihr den angemessenen Pachtzins ab?“ Woraus besteht dieser Pachtzins? Er besteht aus Früchten, also aus allem, was zum Glück und Wohlergehen unserer Nächsten beiträgt. Tun wir das? Die Pächter im Weinberggleichnis scheinen davon weit entfernt, sie prügeln und morden diejenigen, die den Pachtzins abholen sollen und zuletzt töten sie sogar den Sohn des Besitzers. Jesus ruft daher in diesem Gleichnis uns alle zur Umkehr auf. Und das aktuell bis heute. Er mahnt uns, uns nicht von den Verführungskünsten der Weltlichkeit und unseren Sorgen des Alltags ablenken zu lassen. Wie oft sind wir doch Gefangene des Alltags, wobei wir nicht selten diese Gefangenschaft freiwillig und gerne auf uns nehmen. Wir hasten durch das Leben, meinen unabkömmlich zu sein und gönnen uns dabei kaum oder nur wenig Zeit für das Notwendigste: Das Gebet, unseren Weg der Nachfolge und das Heil unserer Seele. Darum erinnert uns Jesus: „Nehmt euch in Acht, denn der Tag des Herrn kann schon morgen sein.“ Jederzeit kann von uns verlangt werden, vor den Herrn zu treten und Rechenschaft über unser Leben abzulegen. Sind wir darauf vorbereitet? Amen