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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 9,22-25

Evangelium — Lk 9,22-25

Kontext: Das Wirken Jesu in Galiläa – Nachfolge und Selbstverleugnung Ausgewähltes Schriftwort: Lk 9,23 Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Abermals geht es heute um die Nachfolge. Diese ist ein harter Weg. Jeder, der Jesus nachfolgen möchte, wird sich in der harten Realität wie ein Schaf unter Wölfen fühlen. Jesus, der Hirte aller Völker, ist Lamm, ist Schaf geworden und hat unter den Wölfen das Schicksal erlitten, mit welchem Schafe in der Begegnung mit Wölfen rechnen müssen. Doch letztlich war das Schaf stärker. Gewiss, immer wieder gibt es Wolfsreiche auf dieser Welt, aber sie kommen und gehen, diese Wölfe, diese Reiche. Im Gegensatz dazu ist das Reich des Lichtes bis heute geblieben. Niemand kann dieses Licht auslöschen. Denn immer wieder finden sich getreue Nachfolger Jesu und geben die Flamme, das Licht Jesu, weiter an die nachfolgenden Generationen. Diese Nachfolge ist in kein leichter Weg. Er ist hart und steinig, wie der Weg, den Jesus selbst gegangen ist, oft voll von Hass, Spott, Ablehnung und Demütigung. Es ist kaum zu glauben, dass Gottes mahnenden Worten seit Beginn der Menschheitsgeschichte so viel Kälte, Missachtung und Unglauben gegenüberstanden und noch immer gegenüberstehen. Nicht einmal die Entsendung seines Sohnes konnte die Menschheit von der schiefen Bahn abbringen. Wie groß muss die Liebe Gottes zu uns sein, dass er uns nicht schon längst vernichtet hat? Er hat sogar all unsere Schuld in Jesus Christus auf sich selbst geladen und leidet in seinem Sohn an unserem Verhalten. Doch trotzdem steht Jesus zu uns, als Menschensohn. Er ist derjenige, der für uns Fürbitte leistet und keinen von uns aufgibt. Wie dankst du ihm dafür? Wie stehst du zu seiner Vergebung? Was bedeutet dir Jesus? Gehen wir an diesem Aschermittwoch in uns, um über diese Fragen nachzudenken. Amen