undefined. undefined NaN · Aschermittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 6, 1-6.16-18
Kontext: Das Wirken Jesu in Galiläa – Vom Almosen – Vom Beten: Das Vaterunser – Vom Fasten Ausgewähltes Schriftwort: Mt 6,1 Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. LSUB, heute ist Aschermittwoch. Der Beginn des intensiven und ehrlichen in sich Gehens. Und Jesus spricht dazu im heutigen Evangelium von der rechten Einstellung zum Almosen geben, zum Beten und Fasten. Allen dreien sollte die gleiche Herzenseinstellung zugrunde liegen, sagt er: Er sagt: Tu es jeweils in Liebe, ohne Erwartung eines Lohnes, und so, dass du damit in der Öffentlichkeit nicht auffällst. Denn mit einer Zurschaustellung des Guten missbrauchst du dieses und erhältst dafür schon deinen Lohn auf Erden. Deine Seele darf dann aber für diese Taten keinen Lohn mehr im Himmel erwarten. Handle also stets selbstlos, damit Gott aus dir hervorleuchten kann und nicht dein Stolz auf dich, deine Eigenliebe oder Geltungssucht. Bemüh dich sogar, noch einen Schritt weiterzugehen: Nicht einmal vor dir selbst sollst du das, was du tust, ins Licht Gottes stellen. Genieße es nicht als Tat von dir, ja, schick sogar den Zuschauer in dir weg, damit dein Werk lediglich von Gott gesehen wird. Das heißt. Faste so, dass es niemand bemerkt. Und wenn du betest, dann bete nicht vor Menschen, sondern allein mit Gott. Und wenn du Almosen gibst, dann im Verborgenen und achte darauf, dass es tatsächlich eine Hilfe ist. Also: Wenn du Gutes tust, mach es um seiner selbst willen. Denn der Sinn des Guten liegt in sich selbst und nicht im Lohn. Und auch im Tun des Guten stehen wir unter Gottes Urteil. Amen