Bibel in einem Jahr · Tag 42 von 365

Num 5–7 · Mk 2

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Numeri 5

1Und der Herr redete zu Moses und sprach: 2Befiehl den Söhnen Israels, dass sie alle mit Aussatz und Samenfluss Behafteten und alle, welche sich an einem Toten verunreinigt haben, aus dem Lager herausschaffen; 3sowohl Männer wie Weiber schaffet aus dem Lager hinaus, damit sie es nicht verunreinigen, da ich unter euch wohne. 4Und die Söhne Israels taten also und schafften sie vor das Lager hinaus, wie der Herr zu Moses geredet hatte. 5Und der Herr redete zu Moses und sprach: 6Sage den Söhnen Israels: Wenn ein Mann oder ein Weib eine von allen den Sünden begeht, wie sie die Menschen zu begehen pflegen, und aus Unachtsamkeit ein Gebot des Herrn übertritt und sich so verschuldet, 7so sollen sie ihre Sünde bekennen und das Hauptgut samt dem fünften Teile darüber an den zurückgeben, gegen welchen sie sich verfehlt haben. 8Ist aber niemand da, der es empfangen könnte, so sollen sie es dem Herrn geben, und es soll dem Priester gehören, mit Ausnahme des Widders, der als Versöhnungsopfer dargebracht wird, damit es ein Opfer der Sühne sei. 9Auch alle Erstlinge, welche die Söhne Israels opfern, gehören dem Priester; 10und alles, was ein jeder im Heiligtume opfert, und den Händen des Priesters übergibt, soll diesem gehören. 11Und der Herr redete zu Moses und sprach: 12Rede zu den Söhnen Israels und sage ihnen: Wenn ein verheiratetes Weib sich vergeht und, ihren Ehemann verachtend, 13einem anderen Manne beiwohnt, und der Ehemann es nicht nachweisen kann, sondern der Ehebruch verborgen bleibt und durch Zeugen nicht erwiesen werden kann, weil sie nicht im Ehebruche betroffen worden ist; 14und wenn der Geist der Eifersucht den Mann wider sein Weib aufbringt, mag sie verunreinigt sein, oder aus falschem Argwohne beschuldigt werden, 15so soll er sie zum Priester führen und als Opfergabe für sie ein Zehntel Epha Gerstenmehl darbringen; doch soll er kein Öl darauf gießen, noch Weihrauch darauf legen; denn es ist ein Eifersuchtsopfer und eine Gabe, die den Ehebruch offenbar machen soll. 16Der Priester soll sie nun hinzuführen, und vor den Herrn stellen; 17und geheiligtes Wasser in ein irdenes Gefäß nehmen, und ein wenig Staub vom Boden des Zeltes hineintun. 18Wenn dann das Weib vor den Augen des Herrn steht, soll er ihr Haupt entblößen und ihr das Speiseopfer der Erinnerung und das Opfer der Eifersucht in die Hände geben, er selbst aber soll das bittere Wasser in der Hand halten, das er verwünscht und mit Flüchen belastet hat. 19Hierauf soll er sie beschwören und sagen: Hat kein fremder Mann dir beigewohnt und hast du dich nicht, indem du die Treue gegen deinen Ehegatten verletztest, verunreinigt, so wird dir dies bittere Wasser nicht schaden, über welches ich die Verfluchungen gesprochen habe. 20Wenn du dich aber gegen deinen Mann vergangen und dich verunreinigt und einem anderen Manne beigewohnt hast, 21so sollen diese Verwünschungen über dich kommen: Der Herr gebe dich dem Fluche preis und mache dich zum Beispiele für alle unter seinem Volke; er lasse deine Hüfte faulen und deinen Leib anschwellen, dass er zerberste. 22Das Wasser des Fluches dringe in deine Eingeweide, so dass dein Leib aufschwelle und deine Hüfte verfaule. Und das Weib soll antworten: Amen, Amen! 23Hierauf soll der Priester diese Flüche auf ein Blatt schreiben, und sie mit den bittern Wasser abwaschen, über das er die Flüche gesprochen hat, 24und ihr dasselbe zu trinken geben. Wenn sie ausgetrunken hat, 25soll der Priester das Speiseopfer der Eifersucht aus ihrer Hand nehmen, und es vor dem Herrn erheben, und auf den Altar legen, und zwar nehme er zuerst 26eine Handvoll von dem Opfer, welches dargebracht wird, und verbrenne es auf dem Altare; und so gebe er dem Weibe das bittere Wasser zu trinken. 27Hat sie es nun getrunken, so wird, wenn sie sich befleckt, und ihren Mann hintangesetzt hat, und des Ehebruches schuldig ist, das Wasser des Fluches sie durchdringen, so dass ihr Leib anschwillt und ihre Hüfte verfault; und das Weib wird für das ganze Volk zum Fluche und zum Beispiel sein. 28Hat sie sich aber nicht verunreinigt, so soll es ihr nicht schaden, und sie wird Kinder gebären. 29Das sind die Bestimmungen über die Eifersucht. Wenn ein Weib ihrem Manne untreu ist und sich verunreinigt, 30und der Mann, vom Geiste der Eifersucht bewegt, sie vor den Herrn führt, und der Priester mit ihr nach allem verfährt, was geschrieben ist: 31so wird der Mann frei von Schuld, sie aber soll die Folgen ihrer Missetat tragen.

Numeri 6

1Und der Herr redete zu Moses und sprach: 2Rede zu den Söhnen Israels und sage ihnen: Ein Mann oder ein Weib, welche das Gelübde ablegen, sich zu weihen, und sich dem Herrn aufopfern wollen, 3sollen sich des Weines und alles dessen, was berauschen kann, enthalten. Essig von Wein oder irgend einem andern Getränke, oder irgend etwas, was aus Trauben gepresst wird, sollen sie nicht trinken; und frische oder getrocknete Trauben nicht essen, 4so lange die Zeit währt, für welche sie durch ihr Gelübde dem Herrn geweiht sind; nichts, was vom Weinberge herkommen kann, von der trockenen Beere bis zum Kerne, sollen sie essen. 5Die ganze Zeit seiner Absonderung hindurch soll kein Schermesser über das Haupt eines solchen kommen, bis die Zeit erfüllt ist, für die er sich dem Herrn geweiht hat. Er soll geheiligt sein und das Haupthaar wachsen lassen. 6Die ganze Zeit hindurch, wo er geweiht ist, soll er keinem Toten nahen, 7nicht einmal durch die Leiche seines Vaters oder seiner Mutter, und seines Bruders, und seiner Schwester darf er sich verunreinigen; denn die Weihe für seinen Gott ist auf seinem Haupte, 8Alle Tage seiner Absonderung soll er dem Herrn geweiht sein. 9Wenn aber jemand unversehens in seiner Gegenwart stirbt, so wird sein geweihtes Haupt befleckt; und er soll es allsogleich am Tage, an dem er rein wird, und wiederum am siebenten scheeren. 10Am achten Tage aber soll er zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben, zu dem Priester an den Eingang des Zeltes des Bundes bringen, 11und der Priester soll die eine als Sündopfer, die andere als Brandopfer darbringen, und soll für ihn beten, weil er sich an einem Toten versündigt hat, und soll sein Haupt an diesem Tage heiligen 12und dem Herrn die Tage jener Absonderung weihen, indem er ein einjähriges Lamm als Sündopfer darbringt; so zwar, dass die vorhergehenden Tage nicht gerechnet werden, weil seine Heiligung verunreinigt ward. 13Das sind die Bestimmungen über die Weihe. Wenn die Tage, welche er im Gelübde bestimmt hatte, erfüllt sind, soll ihn der Priester an den Eingang des Zeltes des Bundes führen 14und dem Herrn als seine Opfergabe ein einjähriges, fehlerloses Lamm als Brandopfer, und ein einjähriges, fehlerloses Schaf als Sündopfer, und einen fehlerlosen Widder als Friedopfer darbringen, 15sowie einen Korb mit ungesäuerten Broten, die mit Öl angemacht sind, und ungesäuerte mit Öl bestrichene Fladen, und die zu jedem gehörigen Trankopfer. 16Diese soll der Priester vor dem Herrn opfern und das Sündopfer und Brandopfer zurichten. 17Den Widder aber soll er dem Herrn zum Friedopfer schlachten und auch den Korb mit dem Ungesäuerten samt den Trankopfern darbringen, welche nach der Gewohnheit dazu gehören. 18Alsdann soll dem Nazaräer vor der Türe des Zeltes des Bundes das Haar seiner Weihe abgeschoren werden, und der Priester nehme sein Haupthaar und werfe es in das Feuer, das unter dem Friedopfer angezündet ist. 19Dann nehme er die gekochte Schulter von dem Widder, und ein ungesäuertes Brot aus dem Korbe, und einen ungesäuerten Fladen, und lege dies alles in die Hände des Nazaräers, nachdem diesem das Haupt geschoren ist. 20Alsdann soll er wieder alles von ihm zurücknehmen und es vor den Augen des Herrn erheben; und das Geweihte soll dem Priester gehören, wie das Bruststück, welches abgesondert werden soll, und die Hüfte. Hierauf kann der Nazaräer wieder Wein trinken. 21Das sind die Bestimmungen für einen Nazaräer, der dem Herrn sein Opfer gelobt hat zur Zeit seiner Weihe, außer dem, was er sonst zu leisten vermag. Wie er in seinem Herzen gelobt hatte, so soll er auch tun, um seine Heiligung zu vollenden. 22Und der Herr redete zu Moses und sprach: 23Rede zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Söhne Israels segnen und zu ihnen sagen: 24Der Herr segne dich und behüte dich; 25der Herr zeige dir sein Angesicht und sei dir gnädig! 26Der Herr wende dir sein Angesicht zu und gebe dir Frieden! 27Und sie sollen meinen Namen über die Söhne Israels anrufen, und ich will sie segnen.

Numeri 7

1Es geschah aber an dem Tage, an dem Moses das Zelt vollendet und aufgerichtet, dazu auch mit all seinen Gerätschaften, ebenso wie den Altar mit allen seinen Geräten, gesalbt und geheiligt hatte, 2brachten die Fürsten Israels und die Familienoberhäupter der einzelnen Stämme, und die Vorsteher der Gezählten, 3ihre Gaben vor den Herrn, sechs überdeckte Wagen und zwölf Rinder. Je einen Wagen brachten zwei Fürsten dar, und je einen Stier ein jeder, und brachten sie vor das Zelt. 4Der Herr aber sprach zu Moses: 5Nimm sie von ihnen an, damit sie bei den Verrichtungen am Zelte Dienst leisten, und übergib sie den Leviten nach der Ordnung ihres Dienstes. 6Da nahm Moses die Wagen und die Stiere und übergab sie den Leviten. 7Zwei Wagen und vier Stiere gab er den Söhnen Gersons, ihrem Bedarfe entsprechend. 8Die anderen vier Wagen und acht Stiere gab er den Söhnen Meraris, ihrem Amte und Dienste unter Ithamar entsprechend, dem Sohne Aarons, des Priesters. 9Den Söhnen Kaaths aber gab er keine Wagen und Stiere, weil sie im Heiligtume selbst Dienst tun und die Lasten auf ihren eigenen Schultern tragen. 10Die Fürsten also brachten ihre Gaben zur Einweihung des Altars an dem Tage, an dem er gesalbt ward, vor dem Altare dar. 11Da sprach der Herr zu Moses: Je ein Fürst soll an jedem Tage seine Gabe zur Einweihung des Altares darbringen. 12Am ersten Tage brachte Nahasson, der Sohn Aminadabs vom Stamme Juda, seine Gabe dar: 13dieselbe bestand in einer silbernen Schüssel, hundertdreißig Sekel schwer, einer silbernen Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide mit feinem Mehle gefüllt, das mit Öl zum Speiseopfer angemacht war, 14einem kleinen Mörser von zehn Sekeln Goldes, mit Räucherwerk gefüllt, 15einem Stier von der Herde, einem Widder, und einem einjährigen Lamme zum Brandopfer; 16einem Ziegenbock zum Sündopfer; 17und zwei Rindern, fünf Widdern, fünf Ziegenböcken, fünf einjährigen Lämmern zum Friedopfer. Das sind die Gaben Nahassons, des Sohnes Aminadabs. 18Am zweiten Tage brachte Nathanael, der Sohn Suars, der Fürst vom Stamme Issachar, 19eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide mit feinem Mehle gefüllt, das mit Öl zum Speiseopfer angemacht war; 20einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, mit Räucherwerk gefüllt, 21einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 22einen Ziegenbock zum Sündopfer; 23und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Nathanaels, des Sohnes Suars. 24Am dritten Tage brachte der Fürst der Söhne Zabulons, Eliab, der Sohn Helons, 25eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide mit feinem Mehle gefüllt, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 26einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 27einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 28einen Ziegenbock zum Sündopfer; 29und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das sind die Gaben Eliabs, des Sohnes Helons. 30Am vierten Tage brachte der Fürst der Söhne Rubens, Elisur, der Sohn Sedeurs, 31eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer angemacht war; 32einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 33einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer: 34einen Ziegenbock, zum Sündopfer; 35und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Elisurs, des Sohnes Sedeurs. 36Am fünften Tage brachte der Fürst der Söhne Simeons, Salamiel, der Sohn Surisaddais, 37eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 38einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 39einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 40einen Ziegenbock zum Sündopfer; 41und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Salamiels, des Sohnes Surisaddais. 42Am sechsten Tage brachte der Fürst der Söhne Gads, Eliasaph, der Sohn Duels, 43eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 44einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 45einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 46einen Ziegenbock zum Sündopfer; 47und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Eliasaphs, des Sohnes Duels. 48Am siebenten Tage brachte der Fürst der Söhne Ephraims, Elisama, der Sohn Ammiuds, 49eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 50einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 51einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 52einen Ziegenbock zum Sündopfer; 53und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Elisamas, des Sohnes Ammiuds. 54Am achten Tage brachte der Fürst der Söhne Manasses, Gamaliel, der Sohn Phadassurs, 55eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 56einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 57einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 58einen Ziegenbock zum Sündopfer; 59und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Gamaliels, des Sohnes Phadassurs. 60Am neunten Tage brachte der Fürst der Söhne Benjamins, Abidan, der Sohn Gedeons, 61eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 62einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 63einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 64einen Ziegenbock zum Sündopfer; 65und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Abidans, des Sohnes Gedeons. 66Am zehnten Tage brachte der Fürst der Söhne Dans, Ahiezer, der Sohn Amisaddais, 67eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 68einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 69einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 70einen Ziegenbock zum Sündopfer; 71und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Ahiezers, des Sohnes Ammisaddais. 72Am elften Tage brachte der Fürst der Söhne Asers, Phegiel, der Sohn Ochrans, 73eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 74einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 75einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 76einen Ziegenbock zum Sündopfer; 77und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Phegiels, des Sohnes Ochrans. 78Am zwölften Tage brachte der Fürst der Söhne Nephthalis, Ahira, der Sohn Enans, 79eine silberne Schüssel dar, hundertdreißig Sekel schwer, eine silberne Schale, siebzig Sekel schwer, nach dem Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Mehles, das mit Öl zum Speiseopfer zubereitet war; 80einen goldenen Mörser, zehn Sekel schwer, voll Räucherwerk; 81einen Stier von der Herde, einen Widder, und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer; 82einen Ziegenbock zum Sündopfer; 83und zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegenböcke, fünf einjährige Lämmer zum Friedopfer. Das waren die Gaben Ahiras, des Sohnes Enans. 84Dies waren die Gaben, welche von den Fürsten Israels bei der Weihe des Altares, am Tage, da er gesalbt ward, dargebracht wurden: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Mörser; 85so dass eine Schüssel hundertdreißig Sekel Silbers hielt, und eine Schale siebzig Sekel, also alle silbernen Geschirre zusammen zweitausend vierhundert Sekel, nach dem Gewichte des Heiligtums. 86Die zwölf goldenen Mörser voll Räucherwerk wogen je zehn Sekel nach dem Gewichte des Heiligtums, das ist zusammen einhundertzwanzig Sekel Goldes. 87Zwölf Rinder von der Herde zum Brandopfer, zwölf Widder, zwölf einjährige Lämmer, mit den dazu gehörigen Trankopfern; zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer. 88Rinder zum Friedopfer waren vierundzwanzig, Widder sechzig, Ziegenböcke sechzig, einjährige Lämmer sechzig. Dies waren die Gaben, welche zur Einweihung des Altares dargebracht wurden, nachdem derselbe gesalbt war. 89Und wenn Moses in das Zelt des Bundes trat, um den Herrn zu befragen, so hörte er die Stimme dessen, der zu ihm vom Gnadenthrone redete, der auf der Lade des Zeugnisses zwischen den beiden Cherubim war, von dort redete er mit ihm.

Neues Testament

Markusevangelium 2

1Nach einigen Tagen kam er wieder nach Kapharnaum. 2Und als es bekannt ward, dass er im Hause sei, kamen viele zusammen, so dass sie sogar der Platz vor der Türe nicht fasste, und er redete zu ihnen das Wort. 3Da kamen einige zu ihm, und brachten einen Gelähmten, der von vieren getragen wurde. 4Und weil sie ihn vor der Volksmenge nicht zu ihm bringen konnten, deckten sie das Dach ab, wo er war; und indem sie eine Öffnung machten, ließen sie das Bett hinab, auf dem der Gelähmte lag. 5Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn! deine Sünden sind dir vergeben. 6Es saßen aber einige von den Schriftgelehrten daselbst, und dachten in ihren Herzen: 7Was redet dieser so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben, als Gott allein? 8Da Jesus alsbald in seinem Geist erkannte, dass sie so bei sich dachten, sprach er zu ihnen: Warum denkt ihr solches in euren Herzen? 9Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben – oder zu sagen: Stehe auf, nimm dein Bett, und wandle? 10Damit ihr aber wisset, dass der Menschensohn Macht hat auf Erden Sünden zu vergeben, - sagte er zu dem Gelähmten: 11Ich sage dir: Stehe auf, nimm dein Bett, und gehe in dein Haus! 12Und sogleich stand dieser auf, nahm sein Bett, und ging vor den Augen aller davon, so dass sich alle verwunderten, Gott lobpriesen, und sprachen: Niemals haben wir so etwas gesehen! 13Er ging nun wiederum hinaus an das Meer, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14Im Vorbeigehen sah er Levi, den Sohn des Alphäus, an der Zollstelle sitzen, und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf, und folgte ihm. 15Und es begab sich, da er in dessen Hause zu Tische saß, dass viele Zöllner und Sünder zugleich mit Jesus zu Tische saßen; denn es waren ihrer viele, die ihm auch nachfolgten. 16Da sahen die Schriftgelehrten und Pharisäer, dass er mit den Zöllnern und Sündern aß, und sie sprachen zu seinen Jüngern: Warum ißt und trinkt euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 17Als Jesus dies hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken; denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder. 18Nun pflegten die Jünger des Johannes und die Pharisäer zu fasten. Und sie kommen und sprechen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes und jene der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht? 19Und Jesus sprach zu ihnen: Können denn die Hochzeitsleute fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist? So lange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten. 20Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen wird; und dann werden sie fasten in jenen Tagen. 21Niemand näht ein Fleck von neuem Tuche auf ein altes Kleid, sonst reißt das neue Stück von dem alten ab und ein ärgerer Riss entsteht. 22Und niemand gießt neuen Wein in alte Schläuche, sonst wird der Wein die Schläuche zerreißen, der Wein wird auslaufen, und die Schläuche werden verderben; sondern neuer Wein muss in neue Schläuche gefasst werden. 23Und es geschah wiederum, da der Herr am Sabbate durch die Saatfelder wandelte, begannen seine Jünger im Dahingehen Ähren abzubrechen. 24Da sagten die Pharisäer zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbate, was nicht erlaubt ist? 25Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, als er Not litt und hungerte, er selbst und die bei ihm waren? 26Wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abiathar in das Haus Gottes ging, und die Schaubrote aß, welche niemand essen durfte als die Priester, und wie er denen, die bei ihm waren, davon gab? 27Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28Darum ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.