Bibel in einem Jahr · Tag 332 von 365

Dan 13–14; Hos 1

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Das Buch Daniel 13

1Ein Mann wohnte zu Babylon, mit Namen Joakim. 2Dieser nahm ein Weib, Susanna mit Namen, eine Tochter Helkias, die sehr schön war und Gott fürchtete. 3Denn da ihre Eltern gerecht waren, hatten sie ihre Tochter dem Gesetze Moses gemäß unterwiesen. 4Joakim aber war sehr reich und hatte einen Baumgarten, der nahe bei seinem Hause war, und die Juden kamen bei ihm zusammen, weil er unter allen der angesehenste war. 5Nun waren in jenem Jahre zwei Älteste aus dem Volke als Richter aufgestellt, wie jene, von denen der Herr gesprochen: Ungerechtigkeit ging zu Babylon aus von den Ältesten, von den Richtern, welche das Volk zu leiten schienen. 6Diese kamen oft in das Haus Joakims und alle, welche eine Rechtssache hatten, begaben sich zu ihnen. 7Wenn nun das Volk um die Mittagszeit wieder heimgegangen war, pflegte Susanna sich in den Baumgartens ihres Mannes zu begeben und darin zu lustwandeln. 8Die Ältesten sahen sie täglich hineintreten und herumwandeln und entbrannten von böser Lust gegen sie 9und verkehrten ihren Sinn und wendeten ihre Augen ab, um nicht zum Himmel aufzuschauen und der gerechten Gerichte zu gedenken. 10Beide also waren von Leidenschaft zu ihr verwundet, aber keiner entdeckte dem andern sein Liebesweh, 11denn sie schämten sich, einander die böse Lust kundzugeben, dass sie mit Susanna Umgang pflegen wollten. 12So lauerten sie Tag für Tag eifrig darauf, sie zu sehen. Sprach einer zu dem andern: 13Gehen wir nach Hause, denn es ist Zeit zum Mittagessen; so gingen sie wohl hinaus und trennten sich voneinander, 14aber kehrten alsbald wieder um und trafen zusammen. Als sie sich nun gegenseitig nach dem Grunde fragten, gestanden sie sich ihre Leidenschaft ein. Hierauf bestimmten sie zusammen eine Zeit, wo sie jene allein treffen könnten. 15Da begab es sich, während sie auf einen gelegenen Tag warteten, dass Susanna einst, wie gestern und ehegestern, nur von zwei Mädchen begleitet, in den Garten kam, sich zu baden, denn es war schwül. 16Sonst war auch niemand darin außer den zwei Ältesten, welche sich verborgen hatten und sie beobachteten. 17Sie sprach zu den Mädchen: Bringet mir Öl und Salbe und verschließet die Pforte des Gartens, dass ich mich baden kann. 18jene taten, wie sie befohlen hatte; sie verschlossen die Pforte des Gartens und gingen durch eine Seitenpforte hinaus, das zu holen, was sie verlangt hatte; sie wussten jedoch nicht, dass die Ältesten sich innerhalb des Gartens versteckt hatten. 19Nachdem nun die Mädchen hinausgegangen waren, erhoben sich die zwei Ältesten, liefen zu ihr hin und sprachen: 20Siehe, die Pforte des Gartens ist geschlossen und niemand sieht uns, wir sind von Leidenschaft gegen dich entbrannt, darum willige ein und sei uns zu Gefallen. 21Willst du dies nicht, so werden wir gegen dich Zeugnis ablegen, dass ein Jüngling bei dir war und dass du deshalb die Mädchen von dir weggeschickt hast. 22Da seufzte Susanna und sprach: Bedrängnis umgibt mich von allen Seiten; denn wenn ich dies tue, steht mir der Tod bevor; tue ich es aber nicht, so werde ich euern Händen nicht entrinnen. 23Doch besser ist es für mich, ohne solche Tat in eure Hände zu fallen, als vor dem Angesichte des Herrn zu sündigen. 24Alsbald rief Susanna mit lauter Stimme, aber auch die Ältesten erhoben ein Geschrei gegen sie. 25Und der eine lief zu der Pforte des Gartens und öffnete sie. 26Als nun die Diener des Hauses das Geschrei im Garten hörten, eilten sie durch die Seitentür herbei, um zu sehen, was es gebe. 27Da brachten die Ältesten ihre Beschuldigungen vor, so dass die Diener sich sehr schämten, denn niemals war eine solche Rede über Susanna geführt worden. 28Als nun am andern Tage das Volk sich bei Joakim, ihrem Manne, versammelt hatte, kamen auch die zwei Ältesten, voll böser Anschläge gegen Susanna, um sie dem Tode zu überliefern. 29Diese sprachen vor dem Volke: Sendet nach Susanna, der Tochter Helkias, dem Weibe Joakims! Jene sandten alsbald nach ihr. 30Da kam sie mit ihren Eltern und ihren Kindern und allen ihren Verwandten. 31Susanna aber war sehr zart und schön von Gestalt. 32Da befahlen jene Bösewichter, sie zu entschleiern (denn sie war verschleiert), um sich wenigstens so an ihrer Anmut zu sättigen. 33Die Ihrigen aber, sowie alle, die sie kannten, weinten. 34Nun erhoben die zwei Ältesten sich inmitten des Volkes und legten ihr die Hände auf das Haupt, 35während sie weinend zum Himmel aufblickte, denn ihr Herz vertraute auf den Herrn. 36Und die Ältesten sprachen: Als wir im Garten allein lustwandelten, trat diese hier mit zwei Mädchen herein, verschloss die Pforte des Gartens und schickte die Mädchen hinweg. 37Da kam zu ihr ein Jüngling, der sich versteckt hatte, und buhlte mit ihr. 38Wir aber, die wir in einem Winkel des Gartens waren, eilten, da wir die Schandtat sahen, zu ihnen hin und sahen sie in Unzucht beisammen. 39Jenen zwar vermochten wir nicht festzuhalten, weil er stärker war als wir, die Türe öffnete und davoneilte, 40diese aber ergriffen wir und fragten sie, wer der Jüngling war, aber sie wollte es uns nicht entdecken. Dies bezeugen wir! 41Da glaubte die Versammlung ihnen, als Ältesten und Richtern des Volkes, und verurteilte jene zum Tode. 42Susanna aber rief mit lauter Stimme und sprach: O ewiger Gott! der du das Verborgene kennst, der du alles weißt, bevor es geschieht, 43du weißt, dass sie falsches Zeugnis wider mich abgelegt haben. Siehe, ich sterbe, obwohl ich doch nichts von dem begangen habe, was diese böslich wider mich erdichtet haben! 44Und der Herr erhörte ihr Rufen. 45Denn als man sie zum Tode führte, erweckte der Herr den Heiligen Geist eines noch jungen Mannes, namens Daniel. 46Dieser rief mit lauter Stimme: Ich bin unschuldig an ihrem Blute! 47Da wandte sich das ganze Volk zu ihm und sprach: Was bedeutet dieses Wort, das du gesprochen hast? 48Er aber trat in ihre Mitte und sprach: Seid ihr so töricht, Söhne Israels! Dass ihr ohne Urteil, ohne euch über die Wahrheit Gewissheit zu verschaffen, eine Tochter Israels verurteilt? 49Kehret noch einmal in das Gerichtshaus zurück, denn jene haben falsches Zeugnis wider sie abgelegt. 50Da kehrte das Volk eilends um, die Ältesten aber sprachen zu ihm: Komm und setze dich in unsere Mitte und gib uns Aufschluss, denn Gott hat dir den Vorzug des Alters verliehen. 51Daniel sprach zu ihnen: Trennet jene weit voneinander, so werde ich über sie urteilen. 52Als sie nun einer von dem andern getrennt waren, rief er den einen von ihnen zu sich und sprach zu ihm: In Gottlosigkeit Ergrauter! Jetzt kommt die Ahndung für deine Sünden über dich, die du vormals begangen hast, 53da du ungerechte Urteile fälltest, die Unschuldigen unterdrücktest und die Schuldigen freiließest, während doch der Herr gesagt hat: Einen Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten. 54Nun also, wenn du diese hier wirklich gesehen hast, so sage, unter was für einem Baume du sie miteinander hast reden gesehen? Er antwortete: Unter einem Mastixbaume. 55Daniel antwortete: Da hast du trefflich auf dein eigenes Haupt gelogen! Denn siehe, der Engel Gottes hat von ihm Befehl erhalten und wird dich mitten entzwei spalten! 56Dann ließ er diesen wegbringen und befahl dem andern zu kommen und sprach zu ihm: Du Abkömmling Kanaans und nicht Judas! Die Schönheit hat dich betört und die böse Lust hat dein Herz verkehrt. 57So habt ihr mit den Töchtern Israels getan und sie willfahrten euch aus Furcht, aber eine Tochter Judas hat eure Bosheit nicht geduldet. 58So sage mir denn also: Unter was für einem Baum hast du sie miteinander redend gefunden? Er antwortete: Unter einer Steineiche. 59Daniel aber sprach: Auch du hast trefflich auf dein eigenes Haupt gelogen, denn der Engel des Herrn harrt mit seinem Schwerte, um dich mitten durchzuhauen und euch zu töten. 60Da rief das ganze Volk mit lauter Stimme und sie priesen Gott, der die rettet, welche auf ihn hoffen. 61Dann erhoben sie sich wider die zwei Ältesten (denn Daniel hatte sie aus ihrem eigenen Munde überführt, dass sie falsches Zeugnis abgelegt hatten) und taten an ihnen dem Bösen gemäß, das sie an ihrem Nächsten verübt hatten, 62um nach dem Gesetze Moses zu verfahren, und töteten sie. So war unschuldiges Blut an jenem Tage gerettet. 63Helkias aber und sein Weib lobten Gott wegen ihrer Tochter Susanna mit Joakim, ihrem Mann, und allen ihren Verwandten, weil nichts Schandbares an ihr erfunden worden war. 64Und Daniel ward vor dem Volke groß von dem Tage an und fernerhin. 65Der König Astyages aber ward zu seinen Vätern beigesetzt, und Cyrus, der Perser, überkam dessen Herrschaft.

Das Buch Daniel 14

1Daniel aber war des Königs Tischgenosse und höher in Ehren gehalten als alle Freunde desselben. 2Nun hatten die Babylonier ein Götzenbild, namens Bel; auf dasselbe wurden täglich zwölf Scheffel Weizenmehl, vierzig Schafe und sechs Maß Wein aufgewendet. 3Auch der König verehrte denselben und ging Tag für Tag hin, ihn anzubeten, Daniel aber betete seinen Gott an. Da sprach der König zu ihm: Warum betest du den Bel nicht an? 4Er antwortete und sprach zu ihm: Weil ich keine Götzen verehre, die von Händen gemacht sind, sondern den lebendigen Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und Macht hat über alles, was lebt. 5Da sprach der König zu ihm: Scheint dir denn Bel nicht ein lebendiger Gott zu sein? Oder siehst du nicht, wie viel er täglich isst und trinkt? 6Daniel antwortete lächelnd: Lass dich nicht täuschen, o König! denn dieser dort ist innen von Ton und außen von Erz und hat noch niemals etwas gegessen. 7Da ward der König zornig, ließ die Priester desselben rufen und sprach zu ihnen: Wenn ihr mir nicht sagt, wer diesen Aufwand verzehrt, so müsst ihr sterben! 8Wenn ihr aber nachweist, dass Bel dies verzehrt, so soll Daniel sterben, weil er den Bel gelästert hat! Daniel sprach zum Könige: Es geschehe deinem Wort gemäß. 9Nun waren siebzig Belpriester, ohne die Frauen, die kleinen Kinder und die erwachsenen Söhne. Als also der König mit Daniel zu dem Tempel Bels kam, 10sprachen die Priester Bels: Siehe, wir wollen hinausgehen, du aber, o König! setze die Speisen hin und mische den Wein, verschließe auch die Tür und versiegle sie mit deinem Ringe. 11Wenn du dann früh morgens eintrittst und nicht alles von Bel verzehrt findest, so wollen wir des Todes sterben oder aber Daniel, der wider uns gelogen hat. 12Sie achteten es aber gering, denn sie hatten unter dem Tische einen heimlichen Eingang gemacht, durch diesen kamen sie stets herein und verzehrten alles. 13Nachdem jene hinausgegangen waren und der König dem Bel die Speisen hatte vorsetzen lassen, gab Daniel seinen Dienern den Befehl, Asche herbeizubringen. Diese ließ er in Gegenwart des Könige im ganzen Tempel aussieben. Alsdann gingen sie hinaus, verschlossen die Pforte, versiegelten sie mit dem Ringe des Königs und gingen hinweg. 14Die Priester aber kamen des Nachts nach ihrer Gewohnheit mit den Weibern und Kindern hinein und verzehrten und tranken alles. 15Am frühesten Morgen machte sich der König auf und Daniel mit ihm. 16Und der König sprach: Sind die Siegel unverletzt, Daniel? Er antwortete: Sie sind es, o König! 17Sobald er nun die Türe geöffnet hatte, blickte der König auf den Tisch und rief mit lauter Stimme: Groß bist du, Bel, und kein Trug ist bei dir! 18Daniel aber lachte und hielt den König zurück, dass er nicht eintrat, und sprach: Siehe doch auf den Fußboden und habe acht, wessen Fußstapfen dies sind! 19Der König sprach: Ich sehe die Fußstapfen von Männern, Weibern und Kindern. Und der König ward zornig. 20Alsbald ließ er die Priester samt ihren Weibern und Kindern ergreifen und sie zeigten ihm ein verborgenes Pförtchen, durch welches sie eintraten und das, was auf dem Tische war, verzehrten. 21Da ließ der König sie töten und gab den Bel in Daniels Gewalt, der ihn samt seinem Tempel zerstörte. 22Es war an diesem Orte auch ein großer Drache, den die Babylonier verehrten. 23Und der König sprach zu Daniel: Siehe, jetzt kannst du nicht sagen, dass dies kein lebendiger Gott sei; bete ihn also an! 24Daniel antwortete: den Herrn, meinen Gott, bete ich an, denn er ist ein lebendiger Gott; dieser aber ist kein lebendiger Gott. 25Du aber, o König! gib mir Vollmacht, so will ich den Drachen ohne Schwert und Keule töten. Der König sprach: Ich gebe sie dir! 26Da nahm Daniel Pech, Fett und Haare, kochte sie zusammen, machte Klumpen daraus und warf diese dem Drachen ins Maul und der Drache zerbarst. Daniel aber sprach: Sehet da, welchen Gott ihr verehrtet! 27Als die Babylonier dies hörten, ergrimmten sie sehr, rotteten sich wider den König zusammen und sprachen: Der König ist ein Jude geworden; den Bel hat er zerstört, den Drachen getötet, die Priester umgebracht! 28Und sie kamen zu dem Könige und sprachen: Liefere uns Daniel aus, wo nicht, töten wir dich und deine Familie. 29Da nun der König sah, dass sie ihn heftig bestürmten, lieferte er, durch die Not gezwungen, ihnen Daniel aus. 30Sie aber warfen ihn in die Löwengrube und er blieb in derselben sechs Tage lang. 31In der Grube befanden sich sieben Löwen, denen täglich zwei Leichname und zwei Schafe gegeben wurden; damals indes wurde ihnen nichts gegeben, damit sie Daniel verschlingen sollten. 32Nun lebte aber in Judäa der Prophet Habakuk. Dieser hatte einen Brei gekocht und Brot in die Schüssel gebrockt und ging auf das Feld, um es den Schnittern zu bringen. 33Da sprach der Engel des Herrn zu Habakuk: Bringe das Mahl, das du da hast, nach Babylon dem Daniel, welches in der Löwengrube ist! 34Habakuk sprach: Herr! ich habe Babylon nicht gesehen und kenne die Grube nicht. 35Da ergriff ihn der Engel des Herrn bei seinem Schopfe und trug ihn an den Haaren seines Hauptes und setzte ihn im Fluge des Geistes in Babylon oberhalb der Grube nieder. 36Habakuk aber rief und sprach: Daniel, du Diener Gottes! Nimm das Mahl, welches Gott dir sendet. 37Daniel sprach: So hast du, o Gott! meiner gedacht und verlässest nicht, die dich lieben. 38Alsdann erhob sich Daniel und aß. Der Engel Gottes aber brachte Habakuk alsbald wieder in seine Heimat zurück. 39Am siebten Tage kam der König, um Daniel zu betrauern. Und als er zur Löwengrube kam und hineinschaute, siehe, da saß Daniel inmitten der Löwen. 40Da rief der König mit lauter Stimme und sprach: Groß bist du Herr, Gott Daniels! Und er ließ ihn aus der Löwengrube herausziehen. 41Diejenigen aber, welche ihn hatten verderben wollen, ließ er in die Grube werfen und alsbald wurden sie vor seinen Augen aufgefressen. 42Da sprach der König: Alle Bewohner der ganzen Erde sollen den Gott Daniels fürchten, denn er ist der Retter, der zeihen und Wunder tut auf Erden, der Daniel aus der Löwengrube befreit hat.

Das Buch Hosea 1

1Wort des Herrn, welches an Osee, den Sohn Beeris erging in den Tagen des Ozias, Joathan, Achaz, Ezechias, der Könige von Juda, und in den Tagen Jeroboams, des Sohnes Joas, des Königs von Israel. 2Anfang der Rede des Herrn in Osee. Der Herr sprach zu Osee: Gehe hin, nimm dir ein Buhlweib und zeuge dir Buhlkinder, denn das Land hat den Herrn verlassen und buhlt. 3Da ging er hin und nahm Gomer, die Tochter Debelaims, diese empfing und gebar einen Sohn. 4Da sprach der Herr zu ihm: Nenne seinen Namen Jezrahel, denn noch kurze Zeit, so werde ich die Blutschuld Jezrahels am Hause Jehu heimsuchen und dem Königtum des Hauses Israel ein Ende machen. 5An jenem Tage werde ich auch den Bogen Israels im Tale Jezrahel zerbrechen. 6Und sie empfing abermals und gebar eine Tochter. Da sprach Er zu ihm: Nenne ihren Namen Ohne-Erbarmen, denn fortan will ich mich des Hauses Israel nicht mehr erbarmen, sondern werde ihrer ganz und gar vergessen. 7Doch des Hauses Juda werde ich mich erbarmen und sie durch den Herrn, ihren Gott, retten, aber nicht durch Bogen und Schwert und Kampf noch durch Rosse und Reiter will ich sie retten. 8Und sie entwöhnte die Ohne-Erbarmen und darauf empfing sie und gebar einen Sohn. 9Da sprach er: Nenne seinen Namen Nicht-mein-Volk, denn ihr seid nicht mein Volk und ich will nicht euer sein. 10Und die Zahl der Söhne Israels soll dem Sande am Meere gleich werden, der nicht Maß noch Zahl hat, und an dem Orte, wo ihnen gesagt wird: Ihr seid Nicht-mein-Volk, wird zu ihnen gesagt werden: Söhne des lebendigen Gottes. 11Und die Söhne Juda und die Söhne Israel werden sich zumal zusammenscharen und sich ein Oberhaupt setzen und aus dem Lande heraufziehen, denn gewaltig wird der Tag von Jezrahel sein.