Bibel in einem Jahr · Tag 128 von 365

2 Chr 8–10 · Apg 2

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Das 2. Buch der Chronik 8

1Nach Verlauf von zwanzig Jahren aber, in welchen Salomon das Haus des Herrn und sein eigenes Haus erbaut hatte, 2baute er die Städte, welche Hiram dem Salomon gegeben hatte, und siedelte die Söhne Israels daselbst an. 3Sodann zog er gegen Emath Suba und gewann es. 4Und er baute Palmira in der Wüste und baute andere feste Städte in Emath. 5Ferner erbaute er Ober-Bethoron und Unter-Bethoron, ummauerte Städte, die Tore und Riegel und Schlösser hatten; 6ebenso Balaath und alle festen Städte, welche Salomon gehörten, und alle Städte für die Wagen und die Städte für die Reiter; alles, was Salomon wollte und gedachte, baute er in Jerusalem und auf dem Libanon und im ganzen Lande seiner Herrschaft. 7Alles Volk, welches übrig geblieben war von den Hethitern und Amorrhitern und Pherezitern und Hevitern und Jebusitern, die nicht zum Stamme Israels gehörten, 8die Söhne und Nachkommen derer, welche die Söhne Israels nicht getötet hatten, unterwarf Salomon dem Frondienst bis auf diesen Tag. 9Von den Söhnen Israels aber ließ er keinen bei den Werken des Königs Frondienste leisten, denn sie waren Kriegsleute und die höchsten Führer und die Obersten über seine Wagen und Reiter. 10Alle Obersten des Heeres des Königs Salomon waren zweihundertfünfzig, welche das Volk leiteten. 11Und er führte die Tochter Pharaos aus der Davidsstadt in das Haus hinüber, das er für sie gebaut hatte, denn der König sprach: Mein Weib soll nicht im Hause Davids, des Königs von Israel, wohnen; denn dies ist geheiligt, weil die Lade des Herrn in dasselbe gekommen ist. 12Hierauf brachte Salomon dem Herrn Brandopfer auf dem Altare des Herrn dar, welchen er vor der Halle errichtet hatte, 13dass man Tag für Tag auf denselben Opfer darbrächte nach dem Befehle Moses, an den Sabbaten und den Neumonden und den Festtagen, dreimal im Jahre, das ist am Feste der ungesäuerten Brote, am Feste der Wochen und am Feste der Laubhütten. 14Auch bestimmte er nach der Anordnung seines Vaters David die Dienstverrichtungen der Priester und die Leviten nach ihrer Ordnung, um Lob zu singen und Dienst zu tun, so wie jeder Tag es erheischt, und die Türhüter nach ihren Abteilungen an die einzelnen Tore; denn so hatte es David, der Mann Gottes, geboten. 15Und man übertrat keines von allen Geboten des Königs, die er gegeben, weder die Priester, noch die Leviten, und beobachtete alles, was er für die Aufbewahrung der Schätze vorgeschrieben hatte. 16Und Salomon hatte alle Kosten in Bereitschaft von dem Tag an, an dem er den Grund legte für das Haus des Herrn, bis zu dem Tage, da er es vollendete. 17Darnach zog Salomon nach Asiongaber und nach Ailath an das Ufer des Roten Meeres, im Lande Edom. 18Hiram aber sandte ihm durch seine Leute Schiffe und des Meeres kundige Seeleute; diese fuhren zusammen mit den Knechten Salomons nach Ophir und holten von dort vierhundertfünfzig Talente Goldes und brachten es dem Könige Salomon.

Das 2. Buch der Chronik 9

1Als auch die Königin von Saba den Ruf von Salomon hörte, kam sie, ihn mit schwierigen Fragen auf die Probe zu stellen, nach Jerusalem, mit großer Pracht, mit Kamelen, die Spezereien und sehr viel Geld und kostbare Steine trugen. Diese kam zu Salomon und redete mit ihm von allem, was sie sich vorgenommen hatte. 2Und Salomon erklärte ihr alles, was sie vorgelegt hatte; und es war nichts, was er ihr nicht dargelegt hätte. 3Da sie nun die Weisheit Salomons sah und das Haus, das er gebaut, 4dazu die Speisen seines Tisches und die Wohnungen seiner Knechte und die Verrichtungen seiner Diener und ihre Gewänder und die Mundschenken und ihre Gewänder und die Schlachtopfer, die er im Hause des Herrn darzubringen pflegte, geriet sie vor Staunen außer sich. 5Und sie sprach zu dem König: Wahr ist es, was ich in meinem Lande von deinen Taten und deiner Weisheit vernommen habe. 6Ich habe denen, welche es erzählten, nicht glauben wollen, bis ich selbst kam und mit eigenen Augen es sah und erfuhr, dass mir kaum die Hälfte von deiner Weisheit berichtet worden ist; du hast den Ruf durch deine erhabenen Vorzüge übertroffen. 7Glückselig deine Leute und glückselig deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören! 8Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der dich auf seinen Thron hat setzen wollen als König des Herrn, deines Gottes! Weil Gott Israel liebt und es auf ewig erhalten will, darum hat er dich zum Könige über dasselbe gesetzt, Recht und Gerechtigkeit zu üben. 9Hierauf gab sie dem Könige hundertundzwanzig Talente Goldes und Spezereien in großer Menge und kostbare Steine; nie sind solche Spezereien noch gewesen, wie die waren, welche die Königin von Saba dem König Salomon gab. 10Aber auch die Knechte Hirams brachten mit den Knechten Salomons Gold von Ophir und Sandelholz und sehr kostbare Steine 11und der König machte aus dem Sandelholz Stufen im Hause des Herrn und im Hause des Königs, sowie Zithern und Harfen für die Sänger; solches Holz ist zuvor niemals im Lande Juda gesehen worden. 12Der König Salomon aber gab der Königin von Saba alles, was sie wollte und begehrte, und noch viel mehr, als sie ihm gebracht hatte; und sie kehrte zurück und zog fort mit ihren Dienern in ihr Land. 13Das Gewicht des Goldes aber, das Salomon Jahr für Jahr gebracht ward, betrug sechshundertsechsundsechzig Talente Goldes, 14außer der Summe, welche die Abgesandten der verschiedenen Völker und die Händler zu bringen pflegten; dazu brachten alle Könige Arabiens und die Statthalter des Landes dem Salomon Gold und Silber. 15Und der König Salomon ließ zweihundert goldene Speere aus einer Summe von sechshundert Goldstücken machen, so viel wurden zu jedem Speer verwendet; 16und dreihundert goldene Schilde von dreihundert Goldstücken, mit denen ein jeder Schild überzogen ward; diese hinterlegte der König im Zeughause, das mit Bäumen umgeben war. 17Ferner ließ der König einen großen Thron von Elfenbein herstellen und ihn mit dem lautersten Golde überziehen. 18Ebenso sechs Stufen, auf denen man zu dem Throne hinaufstieg, und einen goldenen Fußschemel und zwei Armlehnen auf beiden Seiten und zwei Löwen, welche neben den Armlehnen standen. 19dazu noch zwölf andere kleine Löwen, welche auf den sechs Stufen zu beiden Seiten standen; ein solcher Thron ist noch nie in einem Reiche gewesen. 20Und alle Tischgeräte des Königs waren von Gold, so wie die Gerätschaften des Libanonwaldhauses vom reinsten Golde waren; denn das Silber ward in jenen Tagen für nichts geachtet. 21Die Schiffe des Königs fuhren nämlich mit den Knechten Hirams einmal in drei Jahren nach Tharsis und brachten von da Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen. 22So übertraf Salomon an Reichtum und Herrlichkeit alle Könige auf Erden. 23Und alle Könige der Erde wünschten das Angesicht Salomons zu schauen, um die Weisheit zu hören, welche ihm Gott in das Herz gegeben hatte, 24und brachten ihm Geschenke, silberne und goldene Geräte, Kleider, Waffen, Spezereien, Rosse und Maultiere, Jahr für Jahr. 25Und Salomon hatte vierzigtausend Rosse in Ställen und zwölftausend Wagen und Reiter, diese legte er in die Wagenstädte und nach Jerusalem, wo der König war. 26Er übte die Herrschaft über alle Könige aus, die vom Strome Euphrat bis zu dem Lande der Philister und bis an die Grenzen von Ägypten wohnten. 27Und er machte, dass das Silber in Jerusalem in solcher Menge war wie die Steine, und der Zedern so viele wie wilde Feigenbäume, die in den Ebenen wachsen. 28Rosse aber wurden ihm aus Ägypten und aus allen Ländern zugeführt. 29Die übrige Geschichte der Taten Salomons aber, der früheren wie der späteren, ist aufgeschrieben in der Geschichte des Propheten Nathan und in den Büchern des Siloniters Ahia, auch in dem Gesichte des Sehers Addo wider Jeroboam, den Sohn Nabats. 30Und Salomon herrschte in Jerusalem über ganz Israel vierzig Jahre. 31Und da er zu seinen Vätern entschlief, begruben sie ihn in der Davidsstadt und sein Sohn Roboam ward König an seiner Statt.

Das 2. Buch der Chronik 10

1Roboam aber zog nach Sichem, denn ganz Israel war dorthin zusammen gekommen, um ihn zum Könige zu machen. 2Als Jeroboam, der Sohn Nabats, dies vernahm, der in Ägypten war (dorthin war er nämlich vor Salomon geflohen), kehrte er alsbald zurück. 3Und sie riefen ihn und er kam mit ganz Israel und sie redeten zu Roboam also: 4Dein Vater hat uns mit sehr hartem Joche bedrückt, erleichtere du den harten Dienst, den dein Vater uns auferlegt hatte, und erleichtere uns die Last ein wenig, so werden wir dir untertan sein. 5Er sprach: Kommet nach drei Tagen wieder zu mir. Als nun das Volk fortgegangen war, 6beriet er sich mit den Ältesten, welche vor seinem Vater Salomon gestanden, als er noch lebte, und sprach: Was ratet ihr mir, dem Volke zu antworten? 7Sie sprachen zu ihm: Wenn du diesem Volke zu Gefallen bist und sie mit milden Worten begütigst, so werden sie dir allezeit untertan sein. 8Er aber verwarf den Rat der Ältesten und fing an, mit den Jünglingen zu verhandeln, die mit ihm erzogen und in seinem Gefolge waren, 9und sprach zu ihnen: Was dünkt euch? Was soll ich diesem Volke antworten, das zu mir gesagt hat: Mache das Joch, das dein Vater uns auferlegt hat, leichter? 10Diese aber antworteten als Jünglinge, die in Üppigkeit mit ihm erzogen waren, und sprachen: So musst du mit dem Volke reden, welches zu dir gesagt hat: Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht, erleichtere du es; so musst du ihm antworten: Mein kleinster Finger ist dicker als meines Vaters Lenden! 11Mein Vater hat euch ein schweres Joch auferlegt, ich aber werde eine größere Last hinzufügen; mein Vater hat euch mit Geißeln geschlagen, ich aber will euch mit Skorpionen schlagen. 12Am dritten Tage also kam Jeroboam und das ganze Volk zu Roboam, wie er ihnen befohlen hatte. 13Da gab der König eine harte Antwort, indem er den Rat der Ältesten verwarf, 14und er sprach nach dem Willen der Jünglinge: Mein Vater hat euch ein schweres Joch auferlegt, ich werde es noch schwerer machen; mein Vater hat euch mit Geißeln geschlagen, ich aber will euch mit Skorpionen schlagen. 15Und er hörte auf die Bitten des Volkes nicht, denn es war eine Fügung von Gott, damit seine Voraussagung erfüllt würde, die er durch Ahias, den Siloniter, Jeroboam, dem Sohne Nabats, gegeben hatte. 16Da nun der König so hart redete, sprach das ganze Volk zu ihm also: Wir haben keinen Teil an David und kein Erbe am Sohne Isais! Kehre zu deinen Wohnungen zurück, o Israel, du aber, David, weide dein Haus! Und Israel zog in seine Wohnungen heim. 17Über die Söhne Israels aber, welche in den Städten Judas wohnten, ward Roboam König. 18Als nun König Roboam den Aduram, der über die Abgaben gesetzt, hinsandte, steinigten ihn die Söhne Israels zu Tode. Da stieg König Roboam eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem. 19So fiel Israel vom Hause Davids ab, bis auf diesen Tag.

Neues Testament

Apostelgeschichte 2

1Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle einmütig an demselben Orte. 2Da entstand plötzlich vom Himmel herab ein Brausen, gleich dem eines daherfahrenden gewaltigen Windes, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. 3Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und es ließ sich auf einen jeden von ihnen nieder. 4Und es wurden alle mit dem Heiligen Geiste erfüllet, und fingen an, in verschiedenen Sprachen zu reden, so wie der Heilige Geist ihnen verlieh auszusprechen. 5Es waren aber in Jerusalem Juden wohnhaft, gottesfürchtige Männer, aus allen Völkern, die unter dem Himmel sind. 6Als nun dieses Getöse entstand, kam die ganze Menge zusammen, und ward bestürzt; denn es hörte sie ein jeder in seiner Sprache reden. 7Es waren aber alle außer sich, und sprachen voll Verwunderung zueinander: Sehet, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? 8Wie hören wir denn ein jeder unsere eigene Sprache, in der wir geboren sind? 9Parther, Meder, Elamiter und Bewohner von Mesopotamien, von Judäa, Cappadocien, Pontus und Asien, 10von Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Landstrichen Libyens bei Cyrene, und Fremdlinge aus Rom, 11Juden sowohl wie Bekehrte, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen die großen Taten Gottes verkündigen. 12Und alle staunten, und sprachen voll Verwunderung zueinander: Was mag dies wohl bedeuten? 13Einige aber spotteten, und sagten: Sie sind voll süßen Weines! 14Da stand Petrus auf mit den Elfen, und seine Stimme erhebend sprach er zu ihnen: Ihr Männer von Judäa, und alle ihr Bewohner von Jerusalem, kund sei euch dieses und vernehmet meine Worte! 15Diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, es ist ja erst die dritte Stunde des Tages; 16sondern dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt ist: 17Es wird geschehen in den letzten Tagen (spricht der Herr), ich werde von meinem Geiste über alles Fleisch ausgießen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Jünglinge werden Gesichte schauen, und euren Greisen werden Traumgesichte erscheinen. 18Ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen. 19Und ich werde Wunderzeichen am Himmel oben, und Zeichen auf der Erde unten geben, Blut und Feuer, Dampf und Rauch. 20Die Sonne wird in Dunkel verwandelt werden und der Mond in Blut, ehedenn der große und offenbare Tag des Herrn kommt. 21Dann wird es geschehen: Ein jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. 22Ihr Männer von Israel! höret diese Worte: Jesus von Nazareth, einen Mann, dem Gott unter euch Zeugnis gab durch Machterweise, Wunder und Zeichen, welche Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wisset, 23diesen, der nach dem festgesetzten Ratschlusse und dem Vorherwissen Gottes überliefert ward, habt ihr durch die Hände der Gottlosen an´s Kreuz geschlagen und getötet. 24Gott aber hat ihn auferweckt, von dem Schmerze des Totenreiches ihn befreiend, wie es denn unmöglich war, dass er von demselben festgehalten würde. 25Denn David sagt von ihm: Ich sah den Herrn vor meinen Augen allezeit; denn er ist mir zur Rechten, damit ich nicht wanke. 26Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge frohlockte, ja auch mein Fleisch wird in Hoffnung ruhen. 27Denn du wirst meine Seele nicht im Totenreiche lassen, noch zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung schaue. 28Du hast mir die Pfade des Lebens kundgetan, du wirst mich mit Wonnen erfüllen vor deinem Angesichte. 29Ihr Brüder! Es sei mir gestattet, freimütig zu euch zu reden von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf den heutigen Tag. 30Weil er nun ein Prophet war, und wusste, dass ihm Gott mit einem Eide geschworen, es werde einer seiner Nachkommen auf seinem Throne sitzen, 31so hat er in die Zukunft schauend von der Auferstehung Christi gesprochen, dass dieser nämlich nicht im Totenreiche gelassen ward, noch sein Fleisch die Verwesung schaute. 32Diesen Jesus hat Gott auferweckt; des sind wir alle Zeuge. 33Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist, und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er diesen ausgegossen, wie ihr sehet und höret. 34Denn David ist nicht in den Himmel aufgefahren; er sagt aber selbst: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, 35bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege. 36So wisse denn das ganze Haus Israel unfehlbar gewiss, dass Gott ihn zum Herrn und Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuziget habet. 37Als sie dies hörten, wurden sie im Herzen zerknirscht, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? 38Petrus aber sprach zu ihnen: Tuet Buße, und ein jeder von euch lasse sich taufen im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 39Denn euch gilt die Verheißung, und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele immer der Herr, unser Gott, berufen wird. 40Noch mit sehr vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab, und ermahnte sie, indem er sprach: Rettet euch hinweg von diesem verderbten Geschlechte! 41Diejenigen, welche sein Wort annahmen, wurden getauft. Und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. 42Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft des Brotbrechens und in den Gebeten. 43Und es kam Furcht über alle Seelen; auch geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel in Jerusalem, und die Furcht war bei allen groß. 44Auch hielten sich alle Gläubigen zusammen, und hatten alles gemeinsam. 45Ihr Hab und Gut verkauften sie, und teilten davon allen mit, nach eines jeden Bedürfnis. 46Auch verharrten sie täglich einmütig im Tempel, und brachen das Brot von Haus zu Haus und nahmen Speise in Freudigkeit und Einfalt des Herzens, 47und lobten Gott, und alles Volk war ihnen wohlgeneigt. Der Herr aber führte täglich diejenigen, welche selig werden sollten, der Gemeinde zu.