Bibel in einem Jahr · Tag 122 von 365

1 Chr 19–21 · Joh 19

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Das 1. Buch der Chronik 19

1Es geschah aber, dass Naas, der König der Söhne Ammons, starb und sein Sohn König an seiner Statt ward. 2Da sprach David: Ich will gegen Hanon, des Sohn des Naas, Teilnahme zeigen; denn sein Vater hat mir Liebe erwiesen. So sandte David denn Boten hin, ihm wegen des Todes seines Vaters Trost zuzusprechen. Als diese aber in das Land der Söhne Ammons kamen, um Hanon Trost zuzusprechen, 3sagten die Fürsten der Söhne Ammons zu Hanon: Meinst du etwa, David habe deinem Vater zu Ehren solche gesandt, die dir Trost spenden sollen, und merkst du nicht, dass seine Diener zu dir gekommen sind, um dein Land zu erkunden und auszuspähen und zu erforschen? 4Da ließ Hanon den Dienern Davids Haupt und Bart scheeren und ihnen die Kleider von den Lenden bis an die Füße abschneiden und entließ sie so. 5Als sie nun fort gingen und David dies kund tun ließen, sandte er ihnen entgegen (denn man hatte ihnen eine große Schmach angetan) und befahl ihnen, in Jericho zu bleiben, bis ihnen der Bart gewachsen sei, alsdann sollten sie zurückkehren. 6Da aber die Söhne Ammons sahen, dass sie David eine Unbill angetan hatten, sandten sowohl Hanon wie das übrige Volk tausend Talente Silbers, um von Mesopotamien und von den Syrern zu Maacha und von Soba Wagen und Reiter zu dingen. 7Sie warben zweiunddreißigtausend Wagen und den König von Maacha mit seinem Kriegsvolke; diese kamen und lagerten sich vor Medaba. Auch die Söhne Ammons versammelten sich gleichfalls aus ihren Städten und zogen zum Kampfe aus. 8Als David dies hörte, entsandte er Joab und das ganze Heer der streitbaren Männer. 9Und die Söhne Ammons zogen aus und stellten sich in Schlachtordnung vor dem Tore der Stadt auf; während die Könige, die ihr zu Hilfe gekommen waren, abgesondert auf freiem Felde standen. 10Als nun Joab sah, dass der Kampf sich von vorn und von hinten gegen ihn richtete, las er die Tapfersten von ganz Israel aus und trat den Syrern entgegen. 11Den übrigen Teil der Mannschaft aber übergab er dem Befehle seines Bruders Abisai und sie rückten den Söhnen Ammons entgegen. 12Da sprach er: Siegen die Syrer über mich, so komme mir zu Hilfe; siegen aber die Söhne Ammons über dich, so komme ich dir zu Hilfe. 13Sei tapfer und lass uns mannhaft für unser Volk und für die Städte unsers Gottes einstehen; der Herr aber tue, was gut ist in seinen Augen! 14So rückte Joab und das Volk, das bei ihm war, gegen die Syrer in den Kampf, und er schlug sie in die Flucht. 15Als nun die Söhne Ammons sahen, dass die Syrer geflohen waren, flohen sie gleichfalls vor seinem Bruder Abisai und zogen sich in die Stadt zurück. Da kehrte auch Joab nach Jerusalem zurück. 16Da aber die Syrer sahen, dass sie von Israel geschlagen waren, sandten sie Boten aus und ließen die Syrer herbeirufen, die jenseits des Stromes waren; Sophach, der Heerführer Adarezers, war ihr Anführer. 17Als dies David gemeldet ward, sammelte er ganz Israel, ging über den Jordan, stieß auf sie und stellte sich ihnen in Schlachtordnung zum Streite entgegen und sie nahmen den Kampf gegen ihn auf. 18Doch die Syrer flohen vor Israel und David vernichtete von den Syrern siebentausend Wagen und vierzigtausend Mann Fußvolk, auch Sophach, den Anführer des Heeres. 19Als nun die Leute Adarezers sahen, dass sie von Israel geschlagen waren, gingen sie zu David über und unterwarfen sich; und fortan wollten die Syrer den Söhnen Ammons nicht mehr Hilfe leisten.

Das 1. Buch der Chronik 20

1Es begab sich aber nach Umlauf eines Jahres, zu der Zeit, in der die Könige in den Krieg zu ziehen pflegen, sammelte Joab das Heer und die Kriegsmacht und verheerte das Land der Söhne Ammons; sodann zog er hin und belagerte Rabba; David aber blieb in Jerusalem, während Joab Rabba besiegte und es zerstörte. 2Da nahm David die Krone vom Haupte Melchoms und fand sie ein Talent Goldes schwer und mit den kostbarsten Edelsteinen geschmückt und er machte für sich eine Krone daraus und führte auch eine reiche Beute aus der Stadt fort. 3Die Bevölkerung derselben aber führte er heraus und ließ Dreschwagen und Schleifen und eisenbeschlagene Wagen über sie dahingehen, so dass sie zerschnitten und zermalmt wurden. So verfuhr David mit allen Städten der Söhne Ammons; alsdann kehrte er mit all seinem Kriegsvolke nach Jerusalem zurück. 4Hiernach kam es mit den Philistern in Gazer zum Kampfe, in welchem Sobochai, der Husathiter, den Saphai von dem Geschlechte der Raphaiter schlug und sie niederwarf. 5Nochmals kam es zum Kampfe mit den Philistern; in diesem erschlug Adeodatus, der Sohn des Saltus, der Bethlehemit, den Bruder Goliaths, des Gethiters, dessen Speerschaft wie ein Weberbaum war. 6Wieder eine andere Fehde brach aus in Geth, dort war ein Mensch von gewaltiger Länge, der je sechs Finger und sechs Zehen hatte, das ist zusammen vierundzwanzig; auch er stammte aus dem Geschlechte Rapha. 7Dieser sprach Israel Hohn; da erschlug ihn Jonathan, der Sohn Samaas, des Bruders Davids. Dies sind die Söhne Rapha in Geth, welche durch die Hand Davids und seiner Leute fielen.

Das 1. Buch der Chronik 21

1Satan aber erhob sich gegen Israel und reizte David an, Israel zu zählen. 2Und David sprach zu Joab und zu den Fürsten des Volkes: Gehet hin und zählet Israel von Bersabee an bis Dan und berichtet mir die Zahl, dass ich sie wisse. 3Da antwortete Joab: Möchte der Herr zu seinem Volke hundertmal so viel hinzutun, als ihrer sind; sind sie nicht alle deine Diener, mein Herr und König? Warum begehrt mein Herr dies, was Israel zur Sünde gerechnet würde? 4Aber der König beharrte auf seinem Befehle; deshalb ging Joab aus, zog durch ganz Israel und kehrte nach Jerusalem zurück. 5Und er gab David die Zahl derer an, zu denen er gezogen war; die ganze Zahl Israels tausendmaltausend und hunderttausend Mann, welche das Schwert führten; von Juda aber vierhundertundsiebzigtausend Krieger. 6Denn Levi und Benjamin hatte er nicht gezählt, weil Joab des Königs Befehl wider Willen vollzog. 7Gott aber missfiel das, was befohlen war, und er schlug Israel. 8Da sprach David zu Gott: Ich habe schwer gesündigt, dass ich dieses getan. Ich bitte dich, nimm die Schuld deines Dieners hinweg, denn ich habe töricht gehandelt. 9Der Herr aber redete zu Gad, dem Seher Davids, und sprach: 10Gehe hin und rede zu David: Also spricht der Herr: Unter drei Dingen lasse ich dir die Wahl; wähle eines, welches du willst, dies werde ich dir tun. 11Gad also kam zu David und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Wähle, was du willst! 12Entweder drei Jahre Hungersnot, oder drei Monate Flucht vor deinen Feinden, so dass du ihrem Schwert nicht entrinnen kannst, oder dass drei Tage das Schwert des Herrn, nämlich Pest, im Lande wüte und der Engel des Herrn im ganzen Gebiete von Israel würge; so siehe denn zu, was ich dem, der mich gesandt hat, antworten soll. 13Da sprach David zu Gad: Von allen Seiten fühle ich mich bedrängt; aber besser ist es für mich, in die Hand des Herrn zu fallen, denn seine Erbarmungen sind groß, als in die Hände der Menschen. 14Der Herr sandte also eine Pest über Israel; und es fielen von Israel siebzigtausend Mann. 15Und er sandte einen Engel nach Jerusalem, um es zu schlagen; als es aber geschlagen ward, sah der Herr hernieder und hatte Erbarmen ob der Größe des Unglücks und befahl dem Engel, der schlug: Genug! Deine Hand halte nunmehr ein! Der Engel des Herrn aber stand bei der Tenne des Jebusiters Ornan. 16Als nun David seine Augen erhob, sah er den Engel des Herrn zwischen Himmel und Erde stehen, ein gezücktes Schwert in seiner Hand, gegen Jerusalem ausgestreckt. Da fiel er mit den Ältesten, die gleich ihm mit Bußgewändern angetan waren, auf sein Angesicht zur Erde nieder. 17Und David sprach zu Gott: Bin ich es nicht, der das Volk zu zählen befohlen hat? Ich bin es, der gesündigt, ich, der Übles getan hat! Was hat diese Herde verschuldet? Herr, mein Gott: lass deine Hand sich gegen mich und gegen das Haus meines Vaters wenden; nicht aber möge dein Volk geschlagen werden. 18Der Engel des Herrn befahl aber Gad, dem David zu sagen, er solle hingehen und Gott, dem Herrn, auf der Tenne des Jebusiters Ornan einen Altar errichten. 19Da ging David hin, dem Worte Gads gemäß, das er zu ihm im Namen des Herrn geredet hatte. 20Als Ornan aufschaute und mit seinen vier Söhnen, die bei ihm waren, den Engel sah, verbargen sie sich; er drosch nämlich gerade den Weizen auf der Tenne. 21Als nun David zu Ornan kam und Ornan ihn erblickte, ging derselbe ihm aus der Tenne entgegen und fiel vor ihm auf sein Angesicht zur Erde. 22David sprach zu ihm: Gib mir den Platz deiner Tenne, dass ich dem Herrn darauf einen Altar baue; so dass du so viel Geld empfängst, als sie wert ist, und die Plage von dem Volke weicht. 23Ornan aber sprach zu David: Nimm sie hin und mein Herr und König tue, was ihm gut dünkt; auch die Rinder gebe ich zum Brandopfer und die Dreschwagen für das Holz und den Weizen als Opfer; alles will ich gern geben. 24Da antwortete ihm der König David: Nicht also! sondern ich werde dir Geld geben, so viel sie wert ist; denn ich darf es dir nicht abnehmen, um so dem Herrn ohne Kosten Brandopfer darzubringen. 25So gab David dem Ornan für den Platz sechshundert Sekel vollwichtigen Goldes. 26Sodann erbaute er dem Herrn daselbst einen Altar und brachte Brandopfer und Friedopfer dar und rief den Herrn an. Und dieser erhörte ihn, indem er Feuer vom Himmel auf den Brandopferaltar sandte. 27Und der Herr gebot dem Engel und dieser barg sein Schwert in die Scheide. 28Alsbald also, da David sah, dass ihn der Herr auf der Tenne des Jebusiters Ornan erhört hatte, brachte er daselbst Schlachtopfer dar. 29Das Zelt des Herrn aber, welches Moses in der Wüste gemacht hatte, und der Brandopferaltar waren zu jener Zeit auf der Höhe von Gabaon. 30David aber wagte nicht, zu dem Altare zu treten, um daselbst Gott anzuflehen; denn er war zu sehr von Schrecken ergriffen, als er das Schwert des Engels des Herrn sah.

Neues Testament

Johannesevangelium 19

1Da ließ Pilatus Jesus ergreifen und geißeln. 2Und die Soldaten flochten eine Krone von Dornen, und setzten sie ihm auf sein Haupt, und legten ihm einen Purpurmantel um. 3Und sie traten zu ihm, und sprachen: Sei gegrüßt, du König der Juden! Und sie gaben ihm Backenstreiche. 4Da ging Pilatus abermals hinaus, und sprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr erkennet, dass ich keine Schuld an ihm finde. 5(Jesus also trat hinaus, mit der Dornenkrone und dem Purpurmantel angetan.) Und er sprach zu ihnen: Sehet da den Menschen! 6Als ihn aber die Hohenpriester und Diener sahen, schrieen sie, und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus sprach zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin, und kreuziget ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm. 7Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetze muss er sterben, weil er sich zum Sohne Gottes gemacht hat. 8Als nun Pilatus diese Worte hörte, fürchtete er sich noch mehr. 9Und er ging wiederum in das Gerichtshaus, und sprach zu Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. 10Da sprach Pilatus zu ihm: Zu mir redest du nicht? Weisst du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe dich freizulassen? 11Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben herab gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überlieferte, eine größere Sünde. 12Von nun an suchte Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrieen, und sprachen: Wenn du diesen freigibst, so bist du kein Freund des Kaisers; denn jeder, der sich zum Könige macht, erklärt sich gegen den Kaiser. 13Als aber Pilatus diese Reden hörte, führte er Jesus hinaus, und setzte sich auf den Richterstuhl, an dem Orte, der Lithostrotos heißt, hebräisch aber Gabbatha. 14Es war aber der Rüsttag des Osterfestes, ungefähr die sechste Stunde, und er sprach zu den Juden: Sehet, euer König! 15Diese aber schrieen: Hinweg! Hinweg! Kreuzige ihn! Pilatus sprach zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, als den Kaiser. 16Da übergab er ihnen denselben, dass er gekreuziget würde. Sie übernahmen also Jesus, und führten ihn hinaus. 17Und sich selbst das Kreuz tragend, ging er hinaus zu dem Orte, den man Schädelstätte nennt, hebräisch aber Golgotha. 18Da kreuzigten sie ihn, und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, in der Mitte aber Jesus. 19Pilatus aber schrieb auch eine Aufschrift, und setzte sie über das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden. 20Diese Aufschrift nun lasen viele Juden; denn der Ort, wo Jesus gekreuziget wurde, war nahe bei der Stadt, und es war hebräisch, griechisch und lateinisch geschrieben. 21Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: der König der Juden, sondern dieser hat gesagt: Ich bin der König der Juden. 22Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. 23Nachdem nun die Soldaten Jesus gekreuziget hatten, nahmen sie seine Kleider (und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil), und den Rock. Der Rock aber war ohne Naht, von oben bis unten ganz gewebt. 24Da sagten sie zueinander: Diesen wollen wir nicht zerschneiden, sondern das Los darüber werfen, wessen er sein soll. Damit die Schrift erfüllet würde, welche sagt: Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen. Die Soldaten also taten dies. 25Es standen aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter, Maria, die Frau des Kleophas, und Maria Magdalena. 26Da nun Jesus seine Mutter, und den Jünger, den er lieb hatte, stehen sah, sprach er zu seiner Mutter: Weib, siehe da, dein Sohn! 27Hierauf sprach er zu dem Jünger: Siehe da, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. 28Hierauf, da Jesus wusste, dass alles vollbracht sei, sprach er, damit die Schrift ganz erfüllet würde: Mich dürstet. 29Es stand aber ein Gefäß da voll Essig. Und sie füllten einen Schwamm mit Essig, steckten ihn auf einen Ysopstengel, und brachten ihn an seinen Mund. 30Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und das Haupt neigend, übergab er seinen Geist. 31Damit nun die Leiber nicht am Sabbate am Kreuze blieben, weil es der Rüsttag war (denn jener Sabbat war groß), baten die Juden den Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen, und sie abgenommen werden möchten. 32Da kamen die Soldaten, und zerbrachen dem ersten die Beine und den anderen, der mit ihm gekreuzigt war. 33Als sie aber zu Jesus kamen, und sahen, dass er schon gestorben sei, brachen sie ihm die Beine nicht, 34sondern einer von den Soldaten öffnete seine Seite mit einem Speere, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. 35Und der dies gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahrhaftig. Und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubet. 36Denn dies ist geschehen, damit die Schrift erfüllet würde: Ihr sollet kein Bein an ihm zerbrechen. 37Und wiederum eine andere Schriftstelle spricht: Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben. 38Hierauf aber bat Joseph von Arimathäa (weil er ein Jünger Jesu war, jedoch aus Furcht vor den Juden ein heimlicher) den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfte. Und Pilatus erlaubte es. Er kam also, und nahm den Leichnam Jesu ab. 39Es kam aber auch Nikodemus, welcher vormals des Nachts zu Jesus gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, gegen hundert Pfund. 40Da nahmen sie den Leichnam Jesu, und wickelten ihn samt den Spezereien in leinene Tücher ein, wie es die Sitte der Juden beim Begraben ist. 41Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt ward, ein Garten, und in dem Garten ein neues Grab, in welches noch niemand gelegt worden war. 42Dorthin legten sie Jesus wegen des Rüsttages der Juden; denn das Grab war nahe.