Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).
Exodus 21
1Dies sind die Rechtssatzungen, die du ihnen vorlegen sollst. 2Wenn du einen hebräischen Knecht kaufst, so diene er dir sechs Jahre; im siebenten Jahre soll er ohne Entgelt frei werden. 3Mit dem Kleide, in dem er eintrat, mit einem solchen soll er wieder gehen; hatte er ein Weib, so soll auch sein Weib mit ihm fortziehen. 4Hat aber sein Herr ihm ein Weib gegeben, und diese ihm Söhne und Töchter geboren, so sollen das Weib und ihre Kinder dem Herrn gehören, er aber soll in seinem Kleide entlassen werden. 5Sagt aber der Knecht: Ich habe meinen Herrn und mein Weib und meine Kinder lieb, ich will nicht frei werden, 6so führe ihn der Herr vor die Obrigkeit am Heiligtume, und stelle ihn an die Türpfosten, und durchbohre sein Ohr mit einem Pfriemen: so soll er dann für immer sein Knecht sein. 7Hat jemand seine Tochter als Magd verkauft, so soll sie nicht weggehen, wie Mägde wegzugehen pflegen. 8Missfällt sie aber den Augen ihres Herrn, dem sie übergeben worden, so entlasse er sie; doch an ein fremdes Volk sie zu verkaufen, soll er nicht das Recht haben, wenn er sie verschmäht. 9Wenn er sie aber seinem Sohne verlobt hat, so soll er sie wie seine eigene Tochter behandeln. 10Nimmt er ihm eine andere, so soll er für das Mädchen um eine Heirat sorgen, auch Kleidung und den Preis der Jungfrauenschaft darf er ihr nicht verweigern. 11Wenn er diese drei Dinge nicht leistet, so soll sie ohne Entschädigung, ohne Lösegeld frei werden. 12Wer einen Menschen erschlägt, mit der Absicht, ihn zu töten, der soll des Todes sterben. 13Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern hat ihn Gott in seine Hände fallen lassen, so will ich dir einen Ort bestimmen, an den er fliehen soll. 14Wenn jemand seinen Nächsten mit Vorsatz und Hinterlist erschlägt, so sollst du ihn von meinem Altare wegreißen, dass er sterbe. 15Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, soll des Todes sterben. 16Wer einen Menschen raubt und ihn verkauft, und des Verbrechens überwiesen wird, soll des Todes sterben. 17Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll des Todes sterben. 18Wenn Männer einen Streit haben, und einer schlägt den andern mit einem Steine oder mit der Faust, und dieser stirbt zwar nicht, aber wird bettlägerig, 19und kommt wieder auf, und geht an seinem Stabe herum: so soll der, welcher ihn geschlagen hat, straflos sein, für die Versäumnis jedoch und die Kosten wegen der Ärzte soll er ihm Ersatz leisten. 20Wer seinen Knecht oder seine Magd mit dem Stabe schlägt, so dass sie unter seiner Hand sterben, soll der Strafe anheimfallen. 21Wenn aber der Getroffene noch einen oder zwei Tage am Leben bleibt, so soll er straflos ausgehen; denn er hat ihm sein Geld gekostet. 22Wenn Männer einen Streit haben und einer verletzt dabei ein schwangeres Weib, so dass ihr die Frucht abgeht, sie aber am Leben bleibt, so soll er um Geld gestraft werden, soviel der Mann des Weibes fordert und die Schiedsrichter zuerkennen. 23Folgt aber ihr Tod, so soll er Leben um Leben geben, 24Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, 25Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Beule um Beule. 26Wenn jemand seinem Knecht oder seiner Magd in das Auge schlägt und sie auf demselben blind macht, soll er sie für das Auge, das er ausgeschlagen hat, frei entlassen. 27Und wenn er seinem Knechte oder seiner Magd einen Zahn ausschlägt, so soll er sie gleichfalls freilassen. 28Wenn ein Rind einen Mann oder ein Weib stößt und sie sterben, so soll es gesteinigt werden; sein Fleisch soll nicht gegessen werden, aber der Herr des Rindes soll straflos sein. 29Wenn aber das Rind schon längst stößig war und man hat es seinem Herrn angezeigt, er aber hat es nicht verwahrt, so soll das Rind, wenn es einen Mann oder ein Weib getötet hat, gesteinigt werden, und auch seinen Herrn soll man töten. 30Wird ihm aber ein Lösegeld auferlegt, so soll er für sein Leben so viel geben, wie von ihm gefordert wird. 31Und wenn das Rind einen Knaben oder ein Mädchen niederstößt, so soll es dem nämlichen Urteile unterliegen. 32Wenn es einen Knecht oder eine Magd anfällt, so sollen ihrem Herrn dreißig Sekel Silbers gezahlt, das Rind aber soll gesteinigt werden. 33Wenn jemand eine Zisterne offen lässt, oder neu gräbt, und sie nicht zudeckt, und es fällt ein Rind oder ein Esel in dieselbe, 34so soll der Eigentümer der Zisterne den Wert der Tiere erstatten; das tot gebliebene aber soll ihm dafür gehören. 35Stößt das Rind jemandes das Rind eines andern, dass dieses stirbt, so sollen sie das noch lebende Rind verkaufen und den Gelderlös teilen, und auch den Körper des toten sollen sie unter sich teilen. 36Wusste aber der Herr, dass das Rind schon längst stößig war, und hütete es nicht, so soll er als Ersatz für das Rind ein anderes geben, und der Körper des toten Rindes soll ihm ganz gehören.
Exodus 22
1Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und schlachtet es, oder verkauft es, so soll er fünf Rinder für ein Rind zurückgeben, und vier Schafe für ein Schaf. 2Wenn ein Dieb beim Einbrechen in ein Haus oder bei der Untergrabung desselben betroffen und verwundert wird, so dass er stirbt, so soll der, welcher ihn erschlagen hat, keine Blutschuld haben. 3Hat er dies aber nach Sonnenaufgang getan, so hat er einen Mord begangen und soll gleichfalls sterben. Hat der Dieb nicht, was er für den Diebstahl erstatten könnte, so soll er selbst verkauft werden. 4Findet man bei ihm das Gestohlene noch lebend, es sei ein Rind, oder ein Esel, oder ein Schaf, so soll er das Doppelte als Ersatz geben. 5Wenn jemand einen Acker oder Weinberg beschädigt, oder sein Vieh frei laufen last, dass es auf fremder Trist weidet, so soll er das Beste, was er auf seinem Acker oder in seinem Weinberge hat, nach Abschätzung des Schadens als Ersatz geben. 6Wenn Feuer auskommt und Dornen ergreift, dann aber auch das aufgeschichtete Getreide, oder das auf dem Halm stehende Korn auf dem Felde verzehrt, so soll der, welcher das Feuer angezündet hat, den Schaden ersetzen. 7Wenn jemand seinem Freunde Geld oder Geräte zur Verwahrung gibt und es wird dem, der es empfangen hatte, gestohlen, so soll der Dieb, wenn er gefunden wird, den doppelten Betrag erstatten. 8Wenn aber der Dieb unbekannt bleibt, soll der Herr des Hauses vor die Richter am Heiligtum gebracht werden und beschwören, dass er seine Hand nicht nach seines Nächsten Gut ausgestreckt hat, 9um einen Betrug zu begehen, es sei an Rind, oder Esel, oder Schaf, oder Kleidung, oder an sonst etwas, worin jenem ein Schaden zugefügt werden kann; beider Streitsache soll vor die Richter kommen; und wenn diese ihn schuldig finden, so soll er seinem Nächsten das Doppelte erstatten. 10Wenn jemand seinem Nächsten einen Esel, oder ein Rind, oder ein Schaf, oder irgend ein anderes Tier zur Verwahrung anvertraut, und dieses stirbt, oder wird beschädigt, oder von den Feinden weggenommen, ohne dass jemand es sieht, 11so soll ein Eid als Beweismittel gelten, dass er seine Hand nicht nach seines Nächsten Gut ausgestreckt hat; und der Eigentümer soll den Eid annehmen, und jener soll nicht gezwungen sein, Ersatz zu leisten. 12Wenn es ihm aber gestohlen wird, so soll er dem Eigentümer den Schaden ersetzen. 13Wird es von einem wilden Tiere erwürgt, so soll er das Getötete seinem Herrn bringen und hat keinen Ersatz zu leisten. 14Wer von seinem Nächsten etwas dergleichen entlehnt, und es wird beschädigt oder stirbt, ohne dass sein Herr dabei zugegen ist, so soll er gehalten sein, es zu ersetzen. 15Wenn aber der Besitzer zugegen war, so soll er nichts ersetzen, besonders wenn es als Lohn für seine Arbeit gemietet war. 16Wer eine Jungfrau verführt, die noch unverlobt ist, und ihr beiwohnt, der steure sie aus und nehme sie zur Frau. 17Wenn der Vater der Jungfrau sich weigert, sie zu geben, so soll er so viel Geld zahlen, als die Jungfrauen zur Morgengabe zu empfangen pflegen. 18Zauberer sollst du nicht leben lassen. 19Wer einem Tiere beiwohnt, soll des Todes sterben. 20Wer den Göttern opfert, und nicht dem Herrn allein, soll getötet werden. 21Den Fremdling sollst du nicht betrüben, noch ihn drücken; denn ihr waret auch selbst Fremdlinge im Lande Ägypten. 22Witwen und Waisen sollt ihr nicht beeinträchtigen. 23Wenn ihr sie aber bedrückt und sie zu mir schreien, so werde ich ihr Rufen hören; 24und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch mit dem Schwerte töten, und eure eigenen Weiber werden Witwen werden, und eure Kinder Waisen. 25Wenn du jemanden aus meinem Volke, einem Armen, der bei dir wohnt, Geld leihest, so sollst du ihn nicht drängen, wie ein Erpresser, noch ihn durch Wucher bedrücken. 26Wenn du deinem Nächsten das Oberkleid als Pfand nimmst, so sollst du es ihm vor Sonnenuntergang zurückstellen. 27Denn es ist sein einziges Gewand zur Bedeckung seines Leibes, und er hat kein anderes, auf dem er ruhe; wenn er zu mir ruft, so werde ich ihn erhören, denn ich bin barmherzig. 28Den Richtern des Heiligtums sollst du nicht übel nachreden, und dem Vorsteher deines Volkes nicht fluchen. 29Deine Zehnten und deine Erstlinge sollst du ohne Zögern geben, den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir weihen. 2Mos 13,2.12, 2Mos 34,19, 30Ähnlich sollst du auch mit deinen Rindern und Schafen tun; sieben Tage möge das Erstgeborne bei der Mutter sein, am achten Tage sollst du es mir darbringen. 31Ihr sollt mir geheiligte Männer sein; das Fleisch, von dem die Tiere gefressen haben, sollt ihr nicht genießen, sondern es den Hunden vorwerfen.
Exodus 23
1Du sollst keine Lügenreden annehmen, noch deine Hand bieten, um für den Gottlosen falsches Zeugnis abzulegen. 2Du sollst dem großen Haufen nicht folgen, um Böses zu tun, noch im Gerichte dem Urteile der Meisten beistimmen, so dass du von der Wahrheit abweichst. 3Auch sollst du den Armen nicht im Gerichte begünstigen. 4Wenn du einen deinem Feinde gehörigen Ochsen oder Esel herumirrend findest, so bringe ihm denselben zurück. 5Wenn du den Esel dessen, der dich hasst, unter seiner Last erliegen siehst, so sollst du nicht vorübergehen, sondern ihm beistehen, den Esel aufzuhelfen. 6Du sollst das Recht des Armen in seiner Sache nicht beugen. 7Die Lüge sollst du fliehen. Den Unschuldigen und den, der Recht hat, sollst du nicht töten; denn ich verabscheue den Gottlosen. 8Du sollst nicht Geschenke annehmen, denn sie verblenden auch die Weisen und verkehren die Worte der Gerechten. 9Einem Fremdlinge sollst du nicht lästig sein; denn ihr wisst ja, wie es den Fremdlingen um´s Herz ist, da ihr selbst Fremdlinge im Lande Ägypten gewesen seid. 10Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln. 11Im siebenten Jahre aber sollst du es unbenutzt liegen und ruhen lassen, damit die Armen deines Volkes darauf ihre Nahrung finden; und alles, was noch übrig sein wird, mögen die Tiere des Feldes verzehren; ebenso sollst du mit deinem Weinberge und mit deinem Ölgarten tun. 12Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhe, und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erhole. 13Haltet alles, was ich euch gesagt habe. Bei dem Namen fremder Götter sollt ihr nicht schwören, ja er soll nicht einmal aus eurem Munde gehört werden. 14Dreimal im Jahre sollt ihr mir Feste feiern. 15Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats der neuen Früchte, da du ihm aus Ägypten gezogen bist; vor meinem Angesichte sollst du nicht mit leeren Händen erscheinen. 16Denn das Erntefest der Erstlinge deiner Arbeit von allem, was du auf deinem Acker ausgesät; endlich das Fest am Ende des Jahres, wenn du alle deine Früchte von dem Felde eingesammelt hast. 17Dreimal im Jahre soll jeder Mann aus deiner Mitte vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen. 18Du sollst das Blut meines Opfers nicht mit gesäuerten Broten opfern; auch soll das Fett meines Fettopfers nicht bis zum Morgen aufbewahrt werden. 19Die Erstlinge der Früchte deines Bodens sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Ein Böckchen sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen. 20Siehe, ich werde meinen Engel senden, dass er vor dir herziehe, und dich bewahre auf dem Wege, und dich an die Stätte führe, welche ich bereitet habe. 21Habe Acht auf ihn, und höre seine Stimme, und glaube nicht, ihn verachten zu dürfen; denn wenn du sündigst, wird er es nicht ungeahndet lassen, und mein Name ist in ihm. 22Wenn du aber auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, so werde ich der Feind deiner Feinde sein, und die bedrängen, welche dich bedrängen. 23Und mein Engel wir vor dir hergehen und dich zu den Amorrhitern, Hethitern, Pherezitern, Chananitern, Hevitern und Jebusitern führen, die ich vernichten will. 24Du sollst ihre Götter nicht anbeten, noch ihnen dienen; du sollst ihre Werke nicht tun, sondern sie vernichten und ihre Bildsäulen zertrümmern. 25Ihr sollt vielmehr dem Herrn, eurem Gott, dienen, dass ich dein Brot und dein Wasser segne und Krankheiten aus deiner Mitte entferne. 26Kein Weib wird in deinem Lande kinderlos oder unfruchtbar sein, und mit frühzeitigem Tode werde ich dich nicht heimsuchen. 27Meinen Schrecken werde ich vor dir hersenden und jedes Volk töten, zu dem du kommen wirst; und alle deine Feinde werde ich vor dir in die Flucht treiben; 28indem ich Hornissen vor dir aussende, dass sie die Heviter, die Chananiter und die Hethiter vertreiben, bevor du einziehst. 29Nicht in einem Jahre werde ich sie vor dir vertreiben, damit das Land nicht zur Wüste werde und die wilden Tiere nicht dir zum Schaden überhandnehmen; 30allmählich werde ich sie vor dir vertreiben, bis du zahlreich geworden bist und das Land in Besitz genommen hast. 31Dein Gebiet aber will ich reichen lassen vom roten Meere bis zum Meere der Palästiner, und von der Wüste bis zum Strome; die Einwohner des Landes will ich in eure Hände geben und sie vor euch vertreiben. 32Weder mit ihnen, noch mit ihren Göttern sollst du ein Bündnis schließen. 33Sie sollen nicht in deinem Lande wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde wider mich verführen, wenn du ihren Göttern dienst; denn das wird dir sicher zum Fallstricke werden.
Exodus 24
1Und weiter sprach er zu Moses: Steige hinauf zu dem Herrn, du und Aaron, Nadab und Abiu, und siebzig von den Ältesten Israels, und betet ihn von ferne an. 2Moses soll allein zu dem Herrn hinaufsteigen, jene aber sollen nicht nahe kommen; und auch das Volk steige nicht mit ihm hinauf. 3Da ging Moses hin und trug dem Volke alle Worte des Herrn und seine Gesetze vor; und das ganze Volk antwortete mit einer Stimme: Alle Worte, die der Herr gesprochen, wollen wir ausführen. 4Moses aber schrieb alle Worte des Herrn auf, und machte sich am Morgen auf, und errichtete am Fuße des Berges einen Altar und zwölf Denksteine nach den zwölf Stämmen Israels. 5Alsdann sandte er junge Männer aus den Söhnen Israels, und sie brachten Brandopfer dar und opferten dem Herrn junge Rinder als Friedopfer. 6Da nahm Moses eine Hälfte des Blutes und tat es in Opferschalen; den andern Teil aber goss er auf den Altar. 7Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor dem zuhörenden Volke; und sie sprachen: Alles, was der Herr befohlen hat, wollen wir tun und gehorsam sein. 8Er aber nahm das Blut, und besprengte das Volk damit und sprach: Dies ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat, auf Grund aller dieser Aussprüche. 9Dann stiegen Moses und Aaron, Nadab und Abiu, und siebzig aus den Ältesten Israels hinauf. 10Und sie schauten den Gott Israels; unter seinen Füßen war es wie ein Werk aus Saphirstein und wie der Himmel, wenn er klar ist. 11Auch auf jene von den Söhnen Israels, welche weiter entfernt waren, legte er seine Hand nicht, und sie schauten Gott, und aßen und tranken. 12Der Herr aber sprach zu Moses: Steige zu mir auf den Berg und bleibe daselbst; ich will dir steinerne Tafeln geben, und das Gesetz, und die Gebote, welche ich aufgeschrieben habe, damit du sie lehrest. 13Da machte sich Moses und Josue, sein Diener, auf; und indem Moses auf den Berg Gottes stieg, 14sprach er zu den Ältesten: Wartet hier, bis wir zu euch zurückkommen. Ihr habt Aaron und Hur bei euch; wenn eine Streitfrage entsteht, so bringet sie vor diese. 15Als nun Moses hinaufgestiegen war, bedeckte eine Wolke den Berg. 16Und die Herrlichkeit des Herrn ließ sich auf dem Sinai nieder und bedeckte ihn mit der Wolke sechs Tage; aber am siebenten Tage rief er ihn aus der Mitte der Finsternis. 17Die Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn aber war vor den Augen der Söhne Israels wie ein brennendes Feuer auf dem Gipfel des Berges. 18Und Moses trat mitten in das Gewölk und stieg auf den Berg; und er blieb daselbst vierzig Tage und vierzig Nächte.