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Die Bibel in einem Jahr · Tag 227 von 365

Jesaja 41–44

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Jesaja 41

1Es mögen schweigend auf mich achten die Inseln und Kräfte sammeln die Völker, sie mögen herantreten und dann reden, wir wollen zusammen in den Rechtsstreit eintreten! 2Wer erweckte vom Aufgange her den Gerechten, rief ihn, dass er ihm folge? Er gibt vor seinem Antlitze die Völker hin und Könige unterwirft er; er gibt sie wie Staub hin seinem Schwerte, wie Spreu, die der Wind fortweht, seinem Bogen. 3Er verfolgt sie und schreitet hin in Sicherheit, man merkt seinen Füßen den weiten Weg nicht an. 4Wer hat dies gewirkt und vollführt, die Geschlechter von Anfang her rufend? Ich, der Herr, der erste und Letzte bin ich! 5Die Inseln sahen es und fürchteten sich, die Enden der Erde erschraken; sie traten heran und kamen herzu. 6Einer leistet dem andern Beistand und sagt zu seinem Nächsten: Habe Mut! 7Es ermutigt der Erzarbeiter mit dem Hammer schlagend den, der gleichzeitig glättet, und spricht: An Lötung ist es trefflich! Und er befestigt es mit Nägeln, dass es nicht wanke. 8Und du Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erkoren, Nachkommenschaft Abrahams, meines Freundes, 9in welchem ich dich von den Enden der Erde her ergriffen und von deren Ferne her dich berufen und dir gesagt habe: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und dich nicht verschmäht! 10Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; wanke nicht, denn ich bin dein Gott; ich habe dich gestärkt und dir Hilfe gebracht und die Hand meines Gerechten hat dich aufgenommen. 11Siehe, es werden beschämt und zuschanden werden alle, die wider dich kämpfen, sie werden sein wie ein Nichts und zugrunde gehen werden die Männer, die wider dich ankämpfen. 12Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die sich wider dich erheben, sie werden sein wie ein Nichts und wie Vernichtung die Menschen, die wider dich Krieg führen. 13Denn ich, der Herr, dein Gott, bin es, der deine Hand erfasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! 14So fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, ihr Gestorbenen aus Israel! Ich helfe dir, spricht der Herr, und dein Erlöser ist der heilige Israels. 15Ich mache dich zu einem neuen Dreschwagen, der scharfe Zacken hat; du wirst Berge dreschen und zermalmen und Hügel dem Staub gleichmachen. 16Du wirst sie worfeln und der Wind wird sie wegführen und der Wirbelsturm sie zerstreuen, du aber wirst frohlocken im Herrn, dich erfreuen in dem Heiligen Israels. 17Die Dürftigen und Armen suchen Wasser und es ist keines da, ihre Zunge ist vor Durst verdorrt; ich, der Herr, werde sie erhören, ich, der Gott Israels, werde sie nicht verlassen. 18Ich will Ströme öffnen auf den Senkungen der Hügel und Quellen mitten in der Ebene, will die Wüste zu Wassertiefen wandeln und das unwegsame Land zu Wasserbächen. 19Ich will Zedern in der Einöde sprossen lassen, Akazien und Myrten und Ölbäume, Tannen will ich pflanzen in der Wüste, Ulmen und Buchsbaum allzumal; 20damit sie sehen und erkennen und beherzigen und verstehen allzumal, dass die Hand des Herrn dies vollbrachte und der Heilige Israels es gewirkt hat. 21Bringet eure Rechtssache herbei! spricht der Herr; leget vor, was ihr etwa Beweiskräftiges habt! Spricht der König Jakobs. 22Sie mögen herantreten und uns verkünden, was geschehen wird; das Frühere, was war es? saget an, und wir wollen darauf merken und dessen Ausgang sehen; und was eintreten wird, zeiget uns an! 23Verkündet, was in der Zukunft eintreten wird, so werden wir erkennen, dass ihr Götter seid! Gutes oder Böses vollbringet, wenn ihr könnt, so wollen wir verhandeln und sehen allzumal! 24Sehet, ihr seid vom Nichts und euer Tun ist vom Nichts; ein Greuel ist, wer euch erwählte! 25Ich erweckte ihn von Mitternacht her und er kam herbei von Sonnenaufgang, er wird meinen Namen anrufen und Machthaber niedertreten wie Lehm und wie der Töpfer den Ton zerknetet. 26Wer hat es von Anfang her verkündet, dass wir wissen, und von ehedem, dass wir sagen: Du bist im Rechte? Da ist keiner, der verkündete oder vorhersagte noch der eure Worte hörte. 27Der Erste spricht zu Sion: Siehe, da sind sie und für Jerusalem gebe ich Heilsverkünder. 28Und ich sah zu und es war niemand unter ihnen, der einen Rat gewusst und, wenn man ihn fragte, eine Antwort gegeben hätte. 29Siehe, alle sind im Unrecht und eitel sind ihre Werke, ein Hauch und ein Nichts sind ihre Bilder!

Jesaja 42

1Siehe, mein Knecht, ich halte ihn aufrecht; mein Auserwählter, an ihm hat meine Seele Wohlgefallen; ich legte meinen Geist auf ihn, Recht wird er den Völkern bringen. 2Er wird nicht lärmen noch Ansehen der Person kennen noch wird man draußen seine Stimme vernehmen. 3Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus, der Wahrheit gemäß bringt er das Recht. 4Er wird nicht kleinmütig noch entmutigt, bis er auf Erden das recht gründet, und die Inseln harren auf sein Gesetz. 5So spricht der Herr, Gott, der die Himmel schuf und sie ausspannte; der die Erde festigte und was auf ihr hervorsprosst; der dem Volke, das darauf ist, Lebenshauch gibt, und Odem denen, die auf ihr wandeln: 6Ich, der Herr, habe dich gerufen in Gerechtigkeit, deine Hand erfasst und dich gerettet. Ich habe dich bestellt zum Bunde für das Volk, zum Lichte für die Heiden, 7dass du die Augen der Blinden öffnest und die Gefangenen aus dem Verschlusse führest, aus dem Kerker die in Finsternis Sitzenden. 8Ich, der Herr, das ist mein Name, meine Ehre gebe ich einem andern nicht noch meinen Ruhm den Götzenbildern. 9Das Erste, siehe, es ist eingetroffen, Neues auch verkündige ich; ehe es noch entsteht, lasse ich es euch hören. 10Singt dem Herrn ein neues Lied, sein Lob von den Enden der Erde her; die ihr das Meer befahrt und dessen Fülle, ihr Inseln und deren Bewohner! 11Es hüpfe die Wüste auf und ihre Städte, Kedar in seinen Wohnungen; lobsinget, ihr Bewohner der Felsenstadt, von dem Gipfel der Berge mögen sie jauchzen! 12Dem Herrn gebe man die Ehre und verkünde sein Lob auf den Inseln! 13Der Herr wird ausziehen wie ein Held, wie ein Krieger seinen Eifer anfachen; er wird Schlachtruf und Schlachtgeschrei erheben und sich über seine Feinde mächtig erweisen. 14Geschwiegen habe ich seither, war still und gelassen; nun aber will ich laut schreien wie eine Gebärende, will zerstreuen und vernichten zumal. 15Verödet mache ich Berge und Hügel und all ihr Gras lasse ich verdorren, Ströme wandle ich zu Inseln und Seen trockne ich aus. 16Und ich führe die Blinden auf einen Weg, den sie nicht kennen, und auf Pfaden, die ihnen unbekannt sind, lasse ich sie einherwandeln; ich wandle die Finsternis vor ihnen in Licht und das Holprige in Ebenes. Diese Taten vollbringe ich für sie und verlasse sie nicht. 17Es weichen zurück, beschämt werden mögen mit Schanden, die auf ein Schnitzbild vertrauen, die zu dem gegossenen Bilde sagen: Ihr seid unsere Götter! 18Ihr Tauben, höret, ihr Blinden, blicket auf, zu sehen! 19Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht? und taub, wenn nicht der, an den ich meine Boten sandte? Wer ist blind, wenn nicht der verkaufte? Und wer blind, wenn nicht der Knecht des Herrn? 20Der du vieles siehest, wirst du es nicht behalten? Der du offene Ohren hast, wirst du nicht hören? 21Und dem Herrn gefiel es, ihn zu heiligen und das Gesetz groß und herrlich zu machen. 22Das Volk selbst aber ist beraubt und geplündert, alle ihre Jünglinge liegen in Fesseln, in Kerker sind sie eingeschlossen, sind zum Raube geworden und es ist kein Retter da; zur Plünderung und ist niemand da, der sage: Gib heraus! 23Wer unter euch hört darauf, merkt und gibt acht auf das, was kommt? 24Wer hat Jakob der Plünderung hingegeben und Israel den Verwüstern? Nicht der Herr selbst, gegen den wir gesündigt? Sie wollten nicht wandeln auf seinen Wegen, nicht auf sein Gesetz hören. 25So ergoss er über dasselbe den Grimm seines Zornes und gewaltigen Krieg und dieser versengte es ringsum, aber es kam nicht zur Einsicht; er steckte es in Brand, aber es kam nicht zum Verständnisse.

Jesaja 43

1Und nun, also spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst und dich bei deinem Namen gerufen, mein bist du! 2Wenn du Gewässer durchschreitest, will ich bei dir sein und die Ströme werden dich nicht überfluten; wenn du durch Feuer gehst, wirst du nicht verbrennen und die Flamme wird dich nicht sengen. 3Denn ich, der Herr, dein Gott, der Heilige Israels, bin dein Erlöser; ich gab als Sühnpreis Ägypten, Äthiopien und Saba an deiner Statt hin; 4deswegen, weil du in meinen Augen wertgeachtet bist und herrlich und ich dich liebgewonnen habe, gebe ich Menschen für dich hin und Völker für dein Leben. 5So fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; vom Aufgang her will ich deine Nachkommenschaft herbeiführen und vom Niedergang her dich sammeln. 6Zur Mitternacht werde ich sprechen: Gib her! Und zum Mittag: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne herbei aus der Ferne und meine Töchter von den Enden der Erde! 7Und jeden, der meinen Namen anruft, zu meiner Ehre habe ich ihn erschaffen, ihn gebildet und gemacht! 8Führe heraus ein blindes Volk, das doch Augen hat, ein taubes, das doch Ohren hat! 9Alle Völker allzumal sind zusammengekommen und versammelt haben sich die Stämme. Wer von euch kann solches verkünden und uns Früheres hören lassen? Sie mögen doch ihre Zeugen bringen und Recht erlangen, sie mögen hören und sagen: Es ist wahr! 10Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erkoren, auf dass ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, dass ich es bin. Vor mir ward kein Gott gebildet und nach mir wird keiner sein. 11Ich, ich bin der Herr und außer mir ist kein Retter. 12Ich habe verkündet und errettet, ich habe es kundgetan und es war unter euch kein fremder Gott; ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und ich bin Gott. 13Von Anbeginn an bin ich es und es gibt keinen, der aus meiner Hand errette; ich handle und wer wird es mir hindern? 14So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Euretwillen sende ich nach Babylon und reiße alle Riegel nieder und die auf ihre Schiffe stolzen Chaldäer. 15Ich bin der Herr, euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König. 16So spricht der Herr, der durch das Meer einen Weg bahnt und durch reißende Wasser einen Pfad; 17der Wagen und Ross ausziehen lässt, Heer und einen Starken; zusammen entschließen sie und werden nicht aufstehen, zerrieben sind sie wie ein Docht und ausgelöscht. 18Gedenket nicht des Früheren und schauet nicht auf das Alte. 19Sehet, ich schaffe Neues und jetzt wird es aufsprießen, ja, ihr werdet es erfahren; ich mache in der Wüste einen Weg und in der Öde Ströme. 20Verherrlichen wird mich das Getier des Feldes, Drachen und Strauße; denn ich gab in der Wüste Wasser, Ströme in der Öde, um mein Volk zu tränken, mein auserwähltes. 21Dieses Volk habe ich mir gebildet, es wird mein Lob verkünden. 22Du hast mich nicht angerufen, Jakob, noch dich um mich abgemüht, Israel! 23Du hast mir nicht Widder deiner Brandopfer dargebracht und mich nicht mit deinen Schlachtopfern verherrlicht, ich legte dir keine harte Dienstbarkeit auf mit Speiseopfern noch war ich dir lästig um Weihrauch. 24Du hast mir nicht um Silber Gewürzrohr gekauft noch mich mit dem Fette deiner Schlachtopfer gelabt, wohl aber warst du mir lästig durch deine Sünden, warst mir zur Plage durch deine Missetaten. 25Ich bin es, nur ich, der deine Missetaten tilgt um meinetwillen und deiner Sünden nicht mehr gedenkt. 26Rufe es mir ins Gedächtnis und lass uns miteinander rechten; zähle auf, wenn du etwas hast, damit du Recht erhaltest. 27Dein erster Vater hat gesündigt und deine Verkündiger haben gegen mich gefrevelt. 28Und ich entweihte heilige Fürsten und gab Jakob zum Untergange hin und Israel zur Lästerung.

Jesaja 44

1Und jetzt höre, Jakob, mein Knecht, und Israel, den ich erkoren! 2So spricht der Herr, der dich erschaffen und gebildet, dein Hort vom Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht, Jakob, du Bevorzugter, den ich erkoren! 3Denn ich werde Wasser ausgießen auf das Durstige und Ströme auf das Trockene, ich werde meinen Geist auf deine Nachkommenschaft ausgießen und meinen Segen auf deinen Stamm 4und sie werden sprossen inmitten des Grünen, wie Weiden an fließendem Wasser. 5Der wird sprechen: Ich bin des Herrn, jener den Namen Jakobs rufen, dieser mit seiner Hand schreiben: Dem Herrn! und Israels Namen einverleibt werden. 6So spricht der Herr, der König Israels und dessen Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich der Letzte und außer mir ist kein Gott. 7Wer ist mir ähnlich? Er rufe und zeige es mir an; er lege mir das Verfahren vor, seitdem ich dies Volk von alters her gegründet habe; das Kommende und das Zukünftige mögen sie ihnen verkündigen. 8Fürchtet euch nicht und werdet nicht verwirrt! Vorlängst habe ich es dir zu wissen getan und angekündigt, ihr seid meine Zeugen! Ist denn ein Gott außer mir, ein Bildner, den ich nicht kännte? 9Die Götzenbilder sind alle nichtig und ihre Lieblinge nützen ihnen nichts; sie selbst sind Zeugen gegen jene, dass sie nicht sehen und nicht verstehen, auf dass sie zuschanden werden. 10Wer hat den Gott gebildet und das zu nichts nütze Bild gegossen? 11Sehet, alle seine Anhänger werden zuschanden, denn die Werkmeister sind aus den Menschen. Sie versammeln sich alle, stehen da, erbeben und werden allzumal beschämt. 12Der Schmied arbeitet mit der Feile, er formt sein Werk in der Kohlenglut und unter Hämmern und arbeitet mit kräftigem Arme; er hungert und ermattet; trinkt er nicht Wasser, so ermüdet er. 13Der Holzschnitzer spannt die Schnur, gestaltet sein Werk mit dem Hobel, fertigt es nach dem Winkelmaß, rundet es ab mit dem Zirkel und macht es zum Bildnis eines Mannes, wie einen schönen Menschen, der in einem Hause wohnt. 14Er fällt Zedern, nimmt Steineiche und Eiche, die unter den Bäumen des Waldes gestanden, er hat eine Fichte gepflanzt, die der Regen nährte 15und die den Menschen zur Feuerung dient; er nimmt davon und wärmt sich, er heizt ein und backt Brot; von dem Reste aber macht er einen Gott und betet an, macht ein Bild und fällt vor ihm nieder. 16Die Hälfte davon hat er im Feuer verbrannt und durch diese Hälfte isst er Fleisch, kocht sich ein Gericht, wird satt, wärmt sich und spricht: Ei, es wird mir warm, ich fühle das Feuer! 17Den Rest aber macht er sich zu einem Gotte und zu einem Götzenbilde; er fällt davor nieder, betet es an und fleht, indem er spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott! 18Sie wissen es nicht und verstehen es nicht; denn verklebt sind ihre Augen, dass sie nicht sehen und damit sie nicht begreifen in ihrem Herzen. 19Sie bedenken es nicht in ihrem Sinne und haben nicht so viel Gefühl und Verstand, dass sie sagten: Eine Hälfte davon habe ich im Feuer verbrannt, habe Brot über seinen Kohlen gebacken, Fleisch gekocht und gegessen und von dem Überreste sollte ich einen Götzen machen? Vor einem Stück Holz niederfallen? 20Ein Teil von ihm ist Asche, ein törichtes Herz betet es an und keiner rettet seine Seele und sagt: Vielleicht ist Lüge in meiner Rechten? 21Gedenke daran, Jakob und Israel, denn du bist mein Knecht; ich habe dich gebildet, mein Knecht bist du, Israel, vergiss meiner nicht! 22Ich tilge deine Vergehen wie eine Wolke, wie Nebel deine Sünden; kehre zurück zu mir, denn ich erlöse dich! 23Lobpreiset, ihr Himmel! Denn der Herr wirkt Barmherzigkeit; jubelt, ihr Enden der Erde, erschallet von Lob, ihr Berge, du Wald und jeder Baum darin! Denn der Herr erlöst Jakob und Israel wird herrlich. 24So spricht der Herr, dein Erlöser und dein Bildner vom Mutterleibe her: Ich bin der Herr, der alles vollbringt, der allein die Himmel ausspannt und die Erde festigt, und niemand hilft mir; 25der die Zeichen der Wahrsager vereitelt und die Lügenpropheten verwirrt; der die Weisen rückwärts drängt und ihre Weisheit zur Torheit macht; 26der das Wort seines Dieners bestätigt und den Bescheid seiner Boten erfüllt; der zu Jerusalem spricht: Werde bewohnt! Und zu den Städten Judas: Werdet erbaut! Und der ihre Trümmer wieder herstellt; 27Der ich zur Tiefe spreche: Versiege! Und deine Ströme trockne ich aus; 28der ich zu Cyrus spreche: Du bist mein Hirt! und du wirst all mein Wohlgefallen vollbringen; der ich zu Jerusalem sage: Werde erbaut! Und zu dem Tempel: Werde gegründet!

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