Zum Inhalt springen

Die Bibel in einem Jahr · Tag 112 von 365

Esra 1–4

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Esra 1

1Im ersten Jahre des Cyrus des Königs von Persien, erweckte der Herr, damit der Ausspruch des Herrn aus dem Munde des Jeremias erfüllt würde, den Geist des Cyrus, des Königs von Persien, das er einen Ruf ausgehen, wie auch durch Schrift durch sein ganzes Reich verkünden ließ: 2Also spricht Cyrus, der König von Persien: Alle Reiche der Erde hat mir der Herr, der Gott des Himmels, gegeben und er hat mir geboten, ihm ein Haus in Jerusalem, das in Judäa liegt, zu bauen. 3Wer unter euch gehört zu seinem ganzen Volke? Sein Gott sei mit ihm! Er ziehe hinauf nach Jerusalem, das in Judäa liegt, und baue das Haus des Herrn, des Gottes Israels. Dies ist der Gott, der in Jerusalem wohnt. 4Und alle Männer, die noch übrig sind, sollen in allen Orten, wo sie immer wohnen, diesen von ihrem Orte mit Silber und Gold und Gut und Vieh unterstützen, außer dem, was sie freiwillig für den Tempel Gottes, der zu Jerusalem ist, darbringen. 5Da machten sich die Familienhäupter von Juda und Benjamin und die Priester und Leviten auf und ein jeder, dessen Geist Gott erweckte hinaufzuziehen, um den Tempel des Herrn in Jerusalem zu bauen. 6Und alle, rings um sie her, unterstützten sie mit silbernen und goldenen Gefäßen, mit Gut und Vieh und Gerätschaften, außer dem, was sie freiwillig gespendet hatten. 7Auch gab der König Cyrus die Geräte des Tempels des Herrn heraus, welche Nabuchodonosor aus Jerusalem weggenommen und in den Tempel seines Gottes gebracht hatte. 8Und Cyrus, der König von Persien, ließ sie durch Mithridates, den Sohn Gazabars, herausgeben und zählte sie Sassabasar, dem Fürsten Judas, vor. 9Dies ist ihre Zahl: Dreißig goldene Schalen, tausend silberne Schalen, neunundzwanzig Messer, dreißig goldene Becher, 10vierhundertzehn silberne Becher der andern Gattung und tausend andere Gefäße. 11Die goldenen und silbernen Gerätschaften waren zusammen fünftausend vierhundert. Dies alles nahm Sassabar mit sich, samt deren, welche aus der Gefangenschaft von Babylon nach Jerusalem hinaufzogen.

Esra 2

1Dies aber sind die Söhne der Landschaft, welche aus der Gefangenschaft hinaufzogen, welche Nabuchodonosor, der König von Babylon, nach Babylon weggeführt hatte und die nach Jerusalem und Juda zurückkehrten, ein jeder in seine Stadt. 2Diese sind es, die mit Zorobabel kamen: Josue, Nehemia, Saraja, Rahelaja, Mardochai, Belsan, Mesphar, Beguai, Rehum, Baana. Die Zahl der Männer aus dem Volke Israels war: 3Die Söhne Pharos: zweitausendeinhundertzweiundsiebzig. 4Die Söhne Sephatias: dreihundertzweiundsiebzig. 5Die Söhne Areas: siebenhundertfünfundsiebzig. 6Die Söhne Phahath-Moabs von den Söhnen Josues und Joabs: zweitausendachthundertundzwölf. 7Die Söhne Älams: tausend zweihundertvierundfünfzig. 8Die Söhne Zethuas: neunhundertfünfundvierzig. 9Die Söhne Zachais: siebenhundertsechzig. 10Die Söhne Banis: sechshundertzweiundvierzig. 11Die Söhne Bebais: sechshundertdreiundzwanzig. 12Die Söhne Azgads: tausendzweihundertundzwanzig. 13Die Söhne Adonikams: sechshundertsechsundsechzig. 14Die Söhne Beguais: zweitausendsechsundfünfzig. 15Die Söhne Adins: vierhundertvierundfünfzig. 16Die Söhne Athers, die von Ezechias waren: achtundneunzig. 17Die Söhne Besais: dreihundertdreiundzwanzig. 18Die Söhne Joras: hundertundzwölf. 19Die Söhne Hasums. Zweihundertdreiundzwanzig. 20Die Söhne von Gebbar: fünfundneunzig. 21Die Söhne von Bethlehem: hundertdreiundzwanzig. 22Die Männer von Netupha: sechsundfünfzig. 23Die Männer von Anathoth: hundertachtundzwanzig. 24Die Söhne von Azmaveth: zweiundvierzig. 25Die Söhne Kariathiarims, Cephiras und Beroths: siebenhundertdreiundvierzig. 26Die Söhne Ramas und Gabaas: sechshunderteinundzwanzig. 27Die Männer von Machmas: hundertzweiundzwanzig. 28Die Männer von Bethel und Hai: zweihundertdreiundzwanzig. 29Die Söhne von Nebo: zweiundfünfzig. 30Die Söhne Megbis: hundertsechsundfünfzig. 31Die Söhne Älams, des andern: tausendzweihundertvierundfünfzig. 32Die Söhne Harims: dreihundertundzwanzig. 33Die Söhne von Lod, Hadid und Ono: siebenhundertfünfundzwanzig. 34Die Söhne von Jericho: dreihundertfünfundvierzig. 35Die Söhne von Senaa: dreitausendsechshundertunddreißig. 36Priester: Die Söhne Jadajas vom Hause Josues: neunhundertdreiundsiebzig. 37Die Söhne Emmers: tausendzweiundfünfzig. 38Die Söhne Pheshurs: tausendzweihundertsiebenundvierzig. 39Die Söhne Harims: tausendundsiebzehn. 40Leviten: Die Söhne Josues und Kedmihels von den Söhnen Odovias: vierundsiebzig. 41Sänger: Die Söhne Asaphs: hundertachtundzwanzig. 42Söhne der Türhüter: die Söhne Sellums, die Söhne Aters, die Söhne Telmons, die Söhne Akkubs, die Söhne Hatitas, die Söhne Sobais, zusammen hundertneununddreißig. 43Nathinäer: die Söhne Sihas, die Söhne Hasuphas, die Söhne Tabbaoths, 44Die Söhne Keros, die Söhne Siaas, die Söhne Phadons, 45die Söhne Lebanas, die Söhne Hagabas, die Söhne Akkubs, 46die Söhne Hagabs, die Söhne Semlais, die Söhne Hanans, 47Die Söhne Gaddels, die Söhne Gahers, die Söhne Raajas, 48die Söhne Rasins, die Söhne Nekodas, die Söhne Gazams, 49die Söhne Azas, die Söhne Phaseas, die Söhne Phaseas, die Söhne Besees, 50die Söhne Asenas, die Söhne Munims, die Söhne Nephusims, 51die Söhne Bakbuks, die Söhne Hakuphas, die Söhne Harhurs, 52die Söhne Besluths, die Söhne Mahidas, die Söhne Harsas, 53die Söhne Berkos, die Söhne Sisaras, die Söhne Themas, 54die Söhne Nasias, die Söhne Hatiphas, 55die Söhne der Diener Salomons: die Söhne Sotais, die Söhne Sophereths, die Söhne Pharudas, 56die Söhne Jalas, die Söhne Derkons, die Söhne Geddels, 57die Söhne Saphatias, die Söhne Hatils, die Söhne Phochereths, die von Asebaim waren, die Söhne Amis. 58Alle Nathinäer und Söhne der Diener Salomons: dreihundertzweiundneunzig. 59Und die, welche aus Thelmala, Thelharsa, Cherub, Adon und Emer heraufzogen und das Haus ihrer Väter und ihre Abstammung nicht angeben konnten, ob sie aus Israel seien: 60Die Söhne Dalajas, die Söhne Tobias, die Söhne Nekodas, sechshundertzweiundfünfzig; 61und von den Söhnen der Priester: Die Söhne Hobias, die Söhne Akkos, die Söhne Berzellais, welcher von den Töchtern Berzellais, des Galaaditers, ein Weib genommen hatte und nach ihrem Namen genannt ward. 62Diese suchten ihr Geschlechtsverzeichnis und fanden es nicht und wurden von dem Priestertume ausgeschlossen. 63Und der Athersatha sprach zu ihnen, dass sie vom Allerheiligsten nicht essen dürften, bis ein Priester aufstehe, der gelehrt und vollkommen sei. 64Die ganze Menge war wie ein Mann, zweiundvierzigtausenddreihundertundsechzig, 65ungerechnet ihre Knechte und Mägde, deren siebentausend dreihundert siebenunddreißig waren; und unter diesen waren zweihundert Sänger und Sängerinnen. 66Pferde hatten sie siebenhundertsechsunddreißig, Maulesel zweihundertfünfundvierzig, 67Kamele vierhundertfünfunddreißig, Esel sechstausendsiebenhundertundzwanzig. 68Einige von den Familienhäuptern brachten, als sie zum Tempel des Herrn in Jerusalem kamen, freiwillige Gaben für das Haus Gottes dar, um es an seiner Stelle aufzubauen. 69Nach ihren Kräften gaben sie zu den Kosten des Baues einundsechzigtausend Goldstücke, fünftausend Silberminen und hundert Priesterkleider. 70So ließen sich denn die Priester und die Leviten und ein Teil des Volkes und die Sänger und die Türhüter und die Nathinäer in ihren Städten und ganz Israel in seinen Städten nieder.

Esra 3

1Schon war der siebte Monat gekommen, seitdem die Söhne Israels in ihren Städten waren; da versammelte sich das Volk wie ein Mann zu Jerusalem. 2Und Josue, der Sohn Josedeks, und seine Brüder, die Priester, und Zorobabel, der Sohn Salathiels, und seine Brüder erhoben sich und bauten den Altar des Gottes Israels, um auf demselben Brandopfer darzubringen, wie im Gesetze Moses, des Mannes Gottes, geschrieben steht. 3Und sie stellten den Altar Gottes auf seinen Grundlagen her, obwohl sie von den Völkern der Landstriche ringsum geschreckt wurden, und brachten auf demselben dem Herrn des Morgens und des Abends das Brandopfer dar. 4Und sie hielten das Fest der Laubhütten, wie geschrieben steht, und brachten alle Tage der Ordnung nach das Brandopfer dar und verrichteten das Werk jedes Tages nach Vorschrift an seinem Tage; 5und darnach das tägliche Brandopfer und das an den Neumonden, wie an allen geheiligten Festen des Herrn, mit allerlei Gaben, die man dem Herrn freiwillig darbrachte. 6Vom ersten Tage des siebten Monats an begannen sie, dem Herrn Brandopfer darzubringen; aber der Grund zum Tempel Gottes war noch nicht gelegt. 7Und sie gaben den Steinmetzen und Maurern Geld und den Sidoniern und Thyriern Speise und Trank und Öl, dass sie Cedernholz vom Libanon nach dem Meere von Joppe brachten, wie ihnen Cyrus, der König der Perser, befohlen hatte. 8Im zweiten Jahre, nachdem sie zum Tempel Gottes in Jerusalem gekommen waren, im zweiten Monate, begannen Zorobabel, der Sohn Salathiels, und Josue, der Sohn Josedeks, und ihre übrigen Brüder, die Priester und Leviten, und alle, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem gekommen waren, und bestellten die Leviten von zwanzig Jahren an und darüber, die Arbeit für den Herrn zu leiten. 9Und Josue stand mit seinen Söhnen und seinen Brüdern und Kedmihel mit seinen Söhnen und die Söhne Judas wie ein Mann, um die Aufsicht über diejenigen zu führen, welche im Tempel Gottes arbeiteten; auch die Söhne Henadads und ihre Söhne und ihre Brüder, die Leviten. 10Als nun die Bauleute den Grund zum Tempel des Herrn legten, stellten sich die Priester in ihren Gewändern mit Trompeten und die Leviten, die Söhne Asaphs, mit Zymbeln auf, um nach der Anordnung Davids, des Königs von Israel, Gott zu loben. 11Und sie stimmten dem Herrn Lob- und Danklieder an, dass er gütig, dass seine Barmherzigkeit über Israel ewig währet. Und alles Volk erhob lautes Jubelgeschrei und lobte den Herrn, dass die Grundlegung des Tempels des Herrn vollendet worden. 12Sehr viele von den Priestern und Leviten aber und die Familienhäupter und die Greise, welche den früheren Tempel gesehen hatten, weinten mit lauter Stimme, als vor ihren Augen der Grund zu diesem Tempel gelegt ward, während viele jubelnd ihre Stimme in Freude erhoben. 13Und niemand konnte den Schall des Freudengeschreies von dem Laute des Weinens des Volkes unterscheiden, denn das Volk erhob ein großes Geschrei durcheinander und der Schall ward weithin gehört.

Esra 4

1Als aber die Feinde Judas und Benjamins hörten, dass die Kinder der Gefangenschaft dem Herrn, dem Gott Israels, den Tempel erbauten, 2traten sie zu Zorobabel und zu den Häuptern der Stammhäuser und sprachen zu ihnen: Lasset uns mit euch bauen, denn wir suchen euern Gott, so wie ihr; sehet, wir haben Opfer dargebracht seit den Tagen Asor-Haddans, des Königs von Assur, welcher uns herbeigeführt hat. 3Da sprachen Zorobabel und Josue und die übrigen Häupter der Stammhäuser Israels zu ihnen: Nicht euch und uns zugleich gehört es zu, unserm Gott ein Haus zu bauen, sondern nur wir allein wollen es dem Herrn, unserm Gott, bauen, wie uns Cyrus, der König von Persien, befohlen hat. 4So geschah es denn, dass das Volk des Landes das Volk von Juda hinderte und bei dem Baue störte. 5Und sie dingten wider sie Ratgeber, um ihr Vorhaben zu vereiteln, so lange Cyrus, der König von Persien, lebte, und bis zur Regierung des Darius, des Königs von Persien. 6Und der Regierung des Assuerus aber schrieben sie im Anfange seiner Regierung eine Anklage gegen die Bewohner von Juda und Jerusalem. 7Und in den Tagen des Artaxerxes schrieben Beselam, Mithridates, Thabeel und die übrigen, welche mit ihnen im Einverständnis waren, an Artaxerxes, den König von Persien; die Klageschrift aber war syrisch geschrieben und man las sie in syrischer Sprache. 8Reum Beelteem und Samsai, der Schreiber, schrieben an den König Artaxerxes einen Brief über Jerusalem, also lautend: 9Reum Beelteem und Samsai, der Schreiber, und ihre übrigen Genossen, die Diniter, Apharsathachiter, Terphaliter, Apharsither, Erchuiter, Babylonier, Susanechiter, Dieviter und Älamiter, 10und die übrigen Völkerschaften, welche der große und glorreiche Asenapher weggeführt und in den Städten Samarias und in den andern Landschaften jenseits des Flusses angesiedelt hat in Frieden; 11(Dies ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn sandten:) Dem Könige Artaxerxes! Deine Knechte, die Männer, welche jenseits des Stromes wohnen, wünschen dir Heil! 12Es sei dem Könige kund, dass die Juden, welche von dir zu uns heraufzogen, nach Jerusalem gekommen sind, und diese aufrührerische und schlechte Stadt aufbauen, ihre Mauern aufrichten, und die Wände zusammenfügen. 13So sei also dem Könige kund, dass wenn diese Stadt aufgebaut und ihre Mauern hergestellt sein werden, sie keine Steuer, noch Zoll und jährliche Abgaben mehr geben werden, und diese Schädigung wird zuletzt selbst die Könige treffen. 14Wir aber sind des Salzes eingedenk, das wir im Palaste essen, und weil es uns unrecht scheint, den Schaden des Königs ansehen zu müssen, darum senden wir hin und geben dem Könige Nachricht, 15damit du in den Büchern der Denkwürdigkeiten deiner Väter nachsuchen lassest; und du wirst in den Denkwürdigkeiten geschrieben finden und ersehen, dass diese Stadt eine aufrührerische Stadt ist und Königen und Ländern Schaden zufügt und dass in ihr von jeher Kriege angestiftet werden, weshalb denn auch diese Stadt zerstört wurde. 16Wir tun dem Könige zu wissen, dass du, wenn diese Stadt aufgebaut wird und ihre Mauern wiederhergestellt werden, jenseits des Stromes keinen Besitz mehr haben wirst. 17Da sandte der König einen Befehl an Reum Beelteem und an Samsai, den Schreiber, und an die übrigen Bewohner Samarias, die ihre Genossen waren, und an die andern jenseits des Stromes, indem er ihnen Heil und Frieden wünschte. 18Die Anklage, welche ihr an uns gesendet, ist deutlich vor mir gelesen worden 19denn es ward von mir Befehl gegeben, man hat nachgeforscht und gefunden, dass diese Stadt von alters her sich gegen die Könige auflehnt und Aufruhr und Streit in ihr angestiftet werden; 20denn auch sehr mächtige Könige waren in Jerusalem, welche über die ganze Landschaft jenseits des Stromes ihre Herrschaft ausübten und Zoll und Abgaben empfingen. 21So höret nun die Entscheidung: Tuet jenen Männern Einheit, dass diese Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis etwa von mir Befehl dazu gegeben wird. 22Sehet zu, dass ihr dies nicht saumselig vollziehet und allmählich der Nachteil, den die Könige erdulden, wachse. 23Als die Abschrift des Befehles des Königs Artaxerxes vor Reum Beelteem und Samsai, dem Schreiber, und ihren Genossen gelesen war, zogen sie eilig nach Jerusalem zu den Juden und taten ihnen mit mächtigem Arme Einhalt. 24Damals ward das Werk am Hause des Herrn zu Jerusalem eingestellt und es geschah nichts bis zum zweiten Jahre der Regierung des Darius, des Königs von Persien.

Sie möchten selbst einen Tag einlesen? Zum Lesekalender